Norbert Bolz: „Die Geisteswissenschaften sind verloren.“

"Die Geisteswissenschaften sind verloren"
Der Medienwissenschaftler: „Es geht um das Prinzip: Bilder zeigen von leidenden Personen. Im Idealfall zeigt man ein kleines Kind, das weint. Das letzte dieser berühmten Bilder: An der mexikanischen Grenze wird eine illegale Einwanderin zurückgewiesen; und daneben ihr Kind, das weint. Das bedeutet: Wer gegen illegale Einwanderung ist, der ist ein Unmensch.“ Foto: Screenshot Tagespiegel vom 12.04.19

„Was mich bedrückt, das sind die Gefälligkeits-Wissenschaftler. Sie machen sich keine Vorstellungen, wie groß die Zahl der Wissenschaftler ist, die bereit sind, Gutachten zu formulieren wie sie für die Politik gerade brauchbar sind. Und das ist natürlich der größtmögliche Widerspruch gegen das Ethos des Wissenschaftlers überhaupt! Aber Ernst Jünger hat dazu schon das wunderbare Wort geprägt: „Den Professoren wird heute das Apportieren beigebracht“. Das betrifft vor allem die Geisteswissenschaften – die sind verloren!“ – Hier der Vortrag von Norbert Bolz im Wortlaut als Niederschrift.

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Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden

Die Freiheit des Andersdenkenden
Marc Jongen, MdB: „Ich denk da immer an ‚Das Leben des Brian‚ von Monty Python, wo dieser Brian, der für den Messias gehalten wird, dem Volk zu erklären versucht, dass er nicht der Messias ist. Brian sagt: „Ich bin nicht der Messias, ihr sollt selbst denken“. Und unten steht die Masse, und sie sprechen wie aus einem Mund: „Ja, wir sollen selbst denken“. Foto: Screenshots

„Ein Argument gegen das Konzept der Hassrede ist die Schwierigkeit, die Emotion des Hasses von der des Zorns abzugrenzen. Zorn kann auch ein gerechter Zorn sein, wenn er sich auf tatsächliche Missstände bezieht. Wer auch den gerechten Zorn verbieten will, erzieht die Bevölkerung zu Lethargie und zu lämmerhaftem Duldertum gegenüber Willkürherrschaft und Unterdrückung. Und auch dies ist ein Anschlag auf die Menschenwürde. Ein Straftatbestand Hassrede öffnet einer giftigen Verdachts-Hermeneutik Tür und Tor und liefert die Gelegenheit, den politischen Gegner zu kriminalisieren“. Hier die Rede von Marc Jongen über die Freiheit des Andersdenkenden als Video und in schriftlicher Form.

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Gestresste Männer in der Frauengesellschaft

Uhren und Kalender für gestresste Männer
Uhren und Kalender sind Instrumente der Leistungsgesellschaft. Der Erwartungsdruck lastet aber nicht auf allen gleich. Die Geschlechtsrollen sind so tief in uns verwurzelt, dass sich nicht nur der Einzelne, sondern auch sein gesamtes Umfeld anders verhält – je nachdem, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Foto: Rettig

Die Sklaverei wurde abgeschafft, doch nun kommt sie durch den Rückfall in die frauenzentrierte Gesellschaft wieder zurück. Im Gegensatz zur Antike sind es heute die angeblich freien Männer, die in die Rolle des Arbeitssklaven gedrängt werden. Für den Arbeitsmarkt, für den Heiratsmarkt und sogar für die Politik gilt: Von den Männern wird wesentlich mehr Leistung (im Sinne von Arbeit pro Zeiteinheit) erwartet als von den Frauen. Das Problem: Gestresste Männer werden zunehmend aggressiv und kriminell. Gibt es zu viele davon, sind sie der Sprengsatz der Gesellschaft.

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„Krieg gegen die offene und freie Debatte“

Die AfD kämpft für die freie Debatte im Internet
Die Matrix breitet sich aus: Die aus Rumänien stammende Abgeordnete Joana Cotar brach eine Lanze für die Meinungsfreiheit und kritisierte die grassierende Zensur im Internet: „Nicht alle Meinungen sind bequem, aber sie auszuhalten, macht ein wirklich freies Land aus.“ Wir dokumentieren ihre Rede im Wortlaut. Collage: Screenshot, pixabay.com

Die größte Oppositionspartei verteidigt die freie Debatte im Internet: „Die Beschneidung von Freiheitsrechten wurde den Bürgern schon immer als Schutz vor Gefahren verkauft: Der ‚antifaschistische Schutzwall‘ schützte die DDR-Bürger damals vor dem bösen Westen, und das Netzwerk-Durchsetzungsgesetz schützt uns heute vor Hate Speech. Roland Baader sagte einmal: „Das Märchen vom Retter Staat ist das Trojanische Pferd, mit dessen Hilfe die Herrschaftseliten die letzten Mauern um die Bürgerfreiheit schleifen werden“. Wir von der AfD stehen für ein freies Internet, ein Internet der Chancen und der Möglichkeiten. Meinungsfreiheit ist eine der wichtigsten Grundlagen unserer Demokratie!“

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Kultivierung des Schuldkomplexes durch „Aufarbeitung unseres kolonialen Erbes“

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Marc Jongen
Als kulturpolitischer Sprecher kämpft er gegen den Schuldkult: Bereits am 31.01.19 hatte Jongen den National-Sozialismus als eine Spielart des Sozialismus bezeichnet, der auch unter Stalin und Mao unendliches Leid über die Menschheit gebracht habe. Diesmal gab er den Grünen Kontra. Hier die Rede in schriftlicher Form. Foto: Screenshot

Marc Jongen bezeichnete einen Antrag der Grünen als „Blaupause zur Leerräumung deutscher Museen – vom höchsten moralischen Ross herab!“ Der Vorwurf des Karlsruher AfD-Politikers: „Es geht einzig und allein um die Kultivierung eines Schuldkomplexes in Bezug auf die deutsche Kolonialgeschichte! Dieser soll als psychopolitische Grundlage dienen für die Akzeptanz von Massenmigration und Multikulturalismus“. Jongen betonte, Afrika habe von der Kolonialisierung auch profitiert und zitierte den Historiker Egon Flaig: „Der europäische Kolonialismus unterband weitgehend die gewaltsamen Versklavungsprozesse, unterdrückte die Warlords und stabilisierte die Lebensverhältnisse“.

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