Clemens Arvay: Corona-Geimpfte sind so ansteckend wie Ungeimpfte

Geimpfte sind so ansteckend wie Ungeimpfte
Anders als Wolfgang Wodarg begibt sich Clemens Arvay des Öfteren in die Matrix der Zeugen Coronas, um ihnen die Widersprüche aufzuzeigen. Daher hört es sich zuweilen an, als ob er Corona als schlimme Bedrohung ansehen würde, was aber nicht der Fall ist. Bereits im Vorwort seines ersten Corona-Buchs „Wir können es besser“ schreibt Arvay: »Dieses Virus ist nicht so neu, wie es bei all den Schlagzeilen der letzten Monate den Anschein hatte. Coronaviren sind älter als die Menschheit …« (September 2020, Seite 11; liegt auch als Hörbuch vor). Unter anderem wegen dieser Haltung wurde der Biologe jetzt ebenfalls zensiert: Mitte August löschte Youtube eines seiner Videos mit Forschungsergebnissen, wonach Geimpfte vor allem bei der Delta-Variante das Virus genauso weitergeben können wie Nicht-Geimpfte. Kurz: Geimpfte sind so ansteckend wie Ungeimpfte (Foto: Screenshot).

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die genetischen Impfstoffe weisen nur eine geringe Wirksamkeit gegen Corona-Infektionen auf, worauf neben Immunbiologe Clemens Arvay (siehe Beitrag) unter anderem auch Wolfgang Wodarg aufmerksam gemacht hat (siehe unten). Darüber hinaus deutet laut Arvay immer mehr darauf hin: Geimpfte sind so ansteckend wie Ungeimpfte! (Video vom 22.08.21 hier als Niederschrift). Ihre Privilegierung offenbart sich einmal mehr als staatliche Willkür. Dessen ungeachtet redet der Mainstream auf der Grundlage falscher Zahlen eine „Pandemie der Nicht-Geimpften“ herbei, was man mit Fug und Recht als Volksverhetzung bezeichnen kann. Und nun stellt sich auch noch heraus, dass die Covid-19-Vakzine möglicherweise kontraproduktiv sind: Immunbiologe Arvay weist im Video vom 23.08.21 auf eine neue Studie im ‚Journal of Infection‘ hin, wonach die gängigen Corona-Impfstoffe eine Infektion mit der Delta-Variante sogar begünstigen könnten!

Von Thomas Rettig

Impfkritiker Clemens Arvay beginnt sein Video vom 23.08.21 zusammenfassend wie folgt: »Nach der Verabreichung der aktuell zugelassenen mRNA- und viralen Vektorimpfstoffe gegen Covid-19 könnte es gemäß einer aktuellen Studienveröffentlichung durch infektionsverstärkende Antikörper zu einer Verstärkung der Infektion kommen, wenn eine Infektion mit der mittlerweile dominierenden Delta-Variante stattfindet.« (Impfung als Infektions-Verstärker? Studie warnt vor infektionsverstärkenden Antikörpern). In Minute 8:13 bringt Arvay ein Zitat aus dieser Studie:

»Infektionsverstärkende Antikörper könnten bei jenen Menschen besorgniserregend sein, die Impfstoffe erhalten haben, welche auf dem Original-Wuhan-Spikeprotein basieren, also bei den mRNA- und viralen Vektor-Impfstoffen.« Dann bekräftigt der österreichische Biologe mit diesen Worten seinen Rat, die Impfkampagne zu beenden: »Die Studienautoren empfehlen daher eine Umformulierung, eine Neuformulierung der Impfstoffe, also eine ‚zweite Generation‘, die nicht zu diesen Komplikationen führt. Diese Empfehlung steht im Widerspruch zu der laufenden Impfkampagne, in der mit großem PR-Aufwand die mRNA- und viralen Vektor-Impfstoffe ‚verimpft‘ werden, die bereits vor vielen Monaten milliardenfach vorbestellt und vorproduziert wurden!« (8:13)

Die Covid-Impfung als Akt der Solidarität ist hinfällig

In einem Video vom Tag zuvor (22.08.21) verweist Clemens Arvay auf neue Studien, aus denen man zumindest bei der Delta-Variante schließen könne: Geimpfte sind so ansteckend wie Ungeimpfte (Schützt die Corona-Impfung andere? Clemens Arvay über die moralische „Impfpflicht“). Auch hier legt Arvay den Finger in die Wunde und kritisiert die Impf-Apartheid: »Die 3G-Regel [Geimpft, Genesen, Getestet] basiert auf der Annahme, dass die Impfung das Risiko, selbst zum Überträger des Corona-Virus zu werden, signifikant reduziert. Und dass sich Ungeimpfte daher testen lassen müssten, Geimpfte aber nicht.«

Hier das Clemens-Arvay-Video vom 22.08.21 im Wortlaut:

»Eines der häufigsten Argumente, um Menschen zur Impfung gegen Covid-19 zu bewegen, ist das moralische Argument. Man solle sich impfen lassen, um andere zu schützen. Solidarität ist wichtig, daher lohnt es sich dieses Argument genauer anzusehen. Auf Basis der Annahme dieses Schutzes der anderen werden inzwischen auch schon Zutrittsverbote für Nicht-Geimpfte in verschiedene öffentlich zugängliche Räume ab Herbst von Politikern offen diskutiert. Siehe als Beispiel Fußnote 1 (ORF vom 14. August 2021: Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker will Zutritt nur für Geimpfte).

Auch die 3G-Regel basiert auf der Annahme, dass die Impfung das Risiko, selbst zum Überträger des Corona-Virus zu werden, signifikant reduziert. Und dass sich Ungeimpfte daher testen lassen müssten, Geimpfte aber nicht. Mein ausführliches Video zu diesem Thema wurde von Youtube nach vier Stunden und 30.000 Klicks gelöscht. In diesem Video fasse ich ganz neutral, sachlich, ohne jeden eigenen Kommentar die Studien zusammen, die ich in dem gelöschten Video verwendet habe. Dabei zitiere ich die Original-Wortlaute. Es ist wichtig, dass die folgenden Erkenntnisse offen diskutiert und bekannt werden.

Gefahr für die Risikogruppen: Geimpfte werden unachtsam

Menschen, die sich aus moralischen Gründen oder aus Gründen der Solidarität impfen lassen möchten, um andere zu schützen, müssen ein möglichst realistisches Bild davon haben, inwieweit die aktuellen Impfstoffe die Infektionskette unterbrechen können. (…) Sollte der Schutz anderer überschätzt werden, besteht die Gefahr, dass sich diese Personen zu wenig achtsam verhalten. Daher müssen auch Geimpfte realistisch über die bestehenden Fragezeichen bei der Unterbrechung der Infektionskette aufgeklärt werden. Dieses Wissen ist unabdingbar, um das eigene Verhalten anzupassen und Menschen vor einer Übertragung zu schützen, es dient also dem Schutz anderer. (…) Ich ersuche Youtube daher, dieses sachliche Video nicht nochmals zu entfernen. Die Entfernung medizinisch korrekter Information wäre die eigentliche medizinische Falschinformation.

Jetzt zum Thema: Wir wissen seit Mai 2020 – seit den Versuchen an Affen – dass die Impfstoffe keine sterile Immunität bewirken [siehe Beitrag: Bewirkt die Corona-Impfung eine Reprogrammierung des Immunsystems?]. Das bestreitet auch niemand. Oft hört man, die Impfung schütze andere – aber eben nicht zu 100 Prozent. Was bedeutet „nicht zu 100 Prozent“? 90 Prozent sind „nicht 100 Prozent“. Aber auch 20 Prozent sind „nicht 100 Prozent“.

Studie aus Schottland: Geimpfte sind 30 Prozent weniger ansteckend

Ich beginne mit einer Studie aus der Zeit vor der Delta-Variante: Es gab mehrere Kohorten-Beobachtungen von Geimpften im Vergleich zu Nicht-Geimpften. Die günstigste davon wurde in Schottland durchgeführt: Krankenhauspersonal wurde längere Zeit beobachtet. [Fußnote 2: „Die Studie aus Schottland stammt aus einer Zeit vor der Delta-Variante (Vorveröffentlichung bereits im März 2021). Zitat aus der Studie: „This study examined the impact of a nationwide vaccination programme on the risk of COVID-19 in healthcare workers and their household members. We found that vaccination appeared to reduce transmission. Among household members of vaccinated healthcare workers there was a 30% reduction in documented cases from day 14 post vaccination with similar, albeit not statistically significant, reductions in hospitalisation.“ (veröffentlichte Studie; Vorveröffentlichung aus März 2021; PDF-Quelle)“]

Bei den Geimpften sank die Gefahr das Corona-Virus auf Familienmitglieder zu übertragen um 30 Prozent. Andere Studien kamen auf zum Teil deutlich geringere Werte. Die Studie aus Schottland – bei der möchte ich jetzt bleiben – wurde genau so auch von Quarks Science Cops (ab Minute 44:20) wiedergegeben, und das sind große Impfbefürworter [siehe Beitrag: Die Wahrheit braucht das alles nicht: z.B. Faktenchecker und Zensur].

Im Umkehrschluss ergab diese Studie, dass Geimpfte im Vergleich zu Ungeimpften zum damaligen Zeitpunkt noch mit etwa einer etwa 70-prozentigen Wahrscheinlichkeit Überträger des Corona-Virus werden konnten. Ich überlasse jedem selbst, ob dies für ein moralisches Argument des Schutzes anderer ausreicht. Es liegen aktuelle Studienergebnisse vor, die nahelegen, dass der Schutz Anderer durch die Impfung seit der Dominanz der Delta-Variante noch weiter gesunken sein könnte:

Corona-Ausbruch in Massachusetts: 74% waren vollständig geimpft

Massachusetts ist ein Land mit besonders hoher Durchimpfungsrate. Eine Kohortenstudie aus Massachusetts untersuchte einen Corona-Ausbruch nach dem 4. Juli 2021, das ist der amerikanische Nationalfeiertag. 74 Prozent der Infizierten waren vollständig geimpft. Im Nasensekret der geimpften Infizierten wurde eine ebenso hohe Virenlast wie bei den ungeimpften Infizierten gemessen. Die Studie finden Sie in Fußnote 4 [Outbreak of SARS-CoV-2 Infections, Including COVID-19 Vaccine Breakthrough Infections, Associated with Large Public Gatherings — Barnstable County, Massachusetts, July 2021].

Eine Rezeption der Studie in einem Artikel in Nature finden Sie in Fußnote 5 (Nature-Artikel vom 12.08.21: How do vaccinated people spread Delta?). Der Artikel ist als weiterführende Lektüre zu empfehlen.

Eine weitere Rezeption finden Sie in Fußnote 6 (Medienbericht über die Studie aus Massachusetts in CNBC News 30.03.21: „CDC study shows 74% of people infected in Massachusetts Covid outbreak were fully vaccinated„). Ich zitiere aus der Studie – zuerst englisch und dann deutsch: „As population-level vaccination coverage increases, vaccinated persons are likely to represent a larger proportion of COVID-19 cases.“ Gibt man das englische Originalzitat in die Google-Übersetzungsmaschine ein, wird folgendes deutsches Ergebnis ausgeworfen: „Da die Durchimpfungsrate auf Bevölkerungsebene zunimmt, werden geimpfte Personen wahrscheinlich einen größeren Anteil der COVID-19-Fälle ausmachen.“

Ein Kampf, der nicht gewonnen werden kann: Je mehr sich impfen lassen, desto geringer die Wirksamkeit

Diese etwas ungenaue Übersetzung gehört meines Erachtens wie folgt korrigiert: „Während die Durchimpfungsrate auf der Ebene der Bevölkerung steigt, nimmt wahrscheinlich auch der proportionale Anteil Geimpfter unter den Covid-19-Fällen zu“. Mit anderen Worten: Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto weiter steigt ihr prozentualer Anteil unter den Infizierten wahrscheinlich an. Soweit dieser Auszug aus der Studie. Diese Studienergebnisse wurden wie gesagt unter anderem in einem Artikel in Nature rezipiert – ich verweise also nochmal auf Fußnote 5. Und dort wurden sie genau so rezipiert wie in meinem Video, auch in meinem gelöschten Video.

Aus dieser Studie kann nicht abgeleitet werden (ich betone das nochmal), dass es nicht nach wie vor einen individuellen Schutz vor schweren Verläufen durch die Impfung geben kann. Der Schutz anderer könnte aber seit der Delta-Variante im Vergleich zu dem davor genannten Wert von minus 30 Prozent noch kleiner geworden sein. Die Ergebnisse dieser Studie sollten ernst genommen werden. Menschen, die sich aus Solidarität gegenüber anderen impfen lassen möchten, sollten darüber in Kenntnis gesetzt werden, um ihre Entscheidung auf Basis der aktuellen Evidenzen und Entwicklungen fällen zu können. Die Studie wurde übrigens auch durch das amerikanische Center for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlicht.

Studie aus Wisconsin: Delta-Variante bei Geimpften so oft gefunden wie bei den Nicht-Geimpften

Noch zur Information: Eine ähnliche Studie wurde in Wisconsin durchgeführt und liegt derzeit als Preprint vor. Bitte entnehmen Sie den Link zu diesem Preprint der Fußnote 7 („Shedding of Infectious SARS-CoV-2 Despite Vaccination when the Delta Variant is Prevalent – Wisconsin, July 2021″). Auch aus dieser Studie geht hervor, dass die Delta-Variante zunehmend auch Geimpfte infiziert. Mittels PCR-Tests wurde nachgewiesen, dass die geimpften Infizierten genauso viel Virus im Nasensekret hatten wie die ungeimpften Infizierten. Die Studie stützt die Ergebnisse aus Massachusetts. (…)

Ich beende dieses Video ohne jegliche weitere Kommentierung einfach mit diesen Informationen, aber mit einem besonderen Schmankerl aus der Medien-Akrobatik. Dieses entstand in einem Artikel auf der Website des ZDF [vom 11.08.2021], nachzulesen in Fußnote 8 („Corona-Pandemie in Israel – Vom Impfweltmeister zum Inzidenzweltmeister?„). Es geht um die Lage in Israel – ich zitiere:

ZDF: In Israel 60% der Corona-Patienten mit schwerem Verlauf doppelt geimpft

„Besonders überraschend und erschreckend ist auf den ersten Blick der Impfstatus der 400 Personen, die mit schweren Verläufen im Krankenhaus liegen (Stand: 11. August, 13 Uhr): 140 sind gar nicht geimpft, 10 einfach und 240 sogar doppelt geimpft. Das war im Frühjahr noch anders. Damals lagen vor allem Ungeimpfte mit schweren Verläufen im Krankenhaus. Sind Impfungen bei Delta weniger effektiv? Das scheint zu zeigen, dass die Impfungen wirkungslos sind, könnte man meinen. Doch es könnte auch daran liegen, dass die herkömmlichen Impfungen gegen die Delta-Variante weniger effektiv sind oder dass die Wirkung einfach grundsätzlich mit der Zeit nachlässt. Letzteres vermuten einige (nicht alle) israelische Experten.“

Nichts anderes sage ich in meinem Video! Sowohl in diesem als auch in dem, das gelöscht wurde. Wenn dieses Video nochmal gelöscht wird, dann ist das nichts anderes als eine Zensur von wissenschaftlichen Fakten! Und das würde ich wirklich als sehr skandalös betrachten.«


Argumente gegen die angebliche „Pandemie der Nicht-Geimpften“

Die von Clemens Arvay vorgestellten Untersuchungsergebnisse nähren den Verdacht, dass die Geimpften sich deswegen nicht testen lassen müssen, weil sonst sofort herauskäme, dass es unter ihnen ähnlich viele positiv Getestete gibt. Dann wäre allen sofort klar, dass ihre Privilegierung willkürlich und ohne wissenschaftliche Evidenz erfolgt. Und tatsächlich hat der Biologe in einem weiteren Video vom 29.08.2021 dazu Stellung genommen. Das Narrativ von der ‚Pandemie der nicht Geimpften‘ beruhe unter anderem auf der Tatsache, dass Geimpfte sich nicht testen lassen müssen:

»Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass die angebliche ‚Pandemie der Ungeimpften‘ teilweise auch durch massiv fehlerhafte Daten veranschaulicht wird. Beispielsweise wenn eine Kurve mit Inzidenzen präsentiert wird, die bei den Ungeimpften steil ansteigt, bei den Geimpften aber wesentlich flacher bleibt. Diese Kurven basieren häufig auf Testpositiven-Zahlen, und diese sind schwer mangelhaft. Denn Ungeimpfte müssen sich wegen der 3-G-Regel praktisch ständig testen lassen, wenn sie am öffentlichen Leben teilnehmen möchten, Geimpfte jedoch nicht. Dadurch wird der bei Corona außerordentlich hohe Anteil an milden, symptomlosen oder atypischen Verläufen bei den Ungeimpften wie in einem permanenten Massenscreening ununterbrochen erfasst, während dies bei den Geimpften nicht der Fall ist. Ich ersuche unsere Medienvertreter wenigstens noch den letzten Funken Seriosität zu bewahren und die Spaltung unserer Gesellschaft durch Slogans wie ‚Pandemie der Ungeimpften‘ nicht weiter voranzutreiben!« (21:51)

Gesundheitsminister Jens Spahn gab übrigens am 30.08.21 in ‚HartAberFair‘ (ARD) bei seiner Antwort auf dieses Argument indirekt zu, dass die sogenannte Pandemie herbeigetestet wird, und dass die Impfung kaum etwas bringt: »Wenn wir geimpfte Menschen auch genauso testen wie ungeimpfte, dann hört diese Pandemie nie auf.«

Verwaltungsgericht Berlin: Geimpfte sind so ansteckend wie Ungeimpfte

Laut Querdenker-Anwalt Ralf Ludwig hat sogar das Berliner Verwaltungsgericht in der Entscheidung zum Verbot der Querdenken-Demonstration vom 29.08.21 argumentiert, auch Geimpfte könnten andere mit dem Virus anstecken: »Zudem zeigt die Impfung nach dem derzeitigen Erkenntnisstand der Wissenschaft zwar eine hohe Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2-Infektionen, Krankheitslast und Sterbefälle, führt aber nicht zu einer sog. „sterilen Immunität“. Dies bedeutet, dass sich auch geimpfte Personen mit dem SARS-CoV-2-Virus infizieren, die Infektion weitergeben und auch an Covid-19 erkranken können; siehe auch die Ausführungen des Robert Koch-Instituts zur Frage, ob Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen können.«

Übrigens manipuliert auch das dem Bundesgesundheitsminister untergeordnete Robert-Koch-Institut die angebliche „Pandemie der Ungeimpften“ herbei. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Boehringer schrieb am 30. August 2021 auf seiner Homepage: »Das RKI zählt statistisch über eine ganz neu eingeführte Definition GEIMPFTE auf Intensivstationen nur dann als Covid-Fälle, wenn sie auch eine Corona-typische ‚klinische Symptomatik‘ aufweisen! Was logisch klingt und es in einer normalen Welt sogar wäre, wird aber bei NICHT Geimpften Patienten auf der Intensivstation NICHT getan! Wenn ein NICHT Geimpfter einen positiven Corona-Test bei Einlieferung aufweist (selbst wenn er mit schweren Verletzungen aufgrund z.B. eines Unfalls eingeliefert wurde), dann zählt dieser gemäß der RKI-Statistik-Logik TROTZDEM als CORONA-Fall.«


Wolfgang Wodarg: Wirksamkeit von Pfizer/BioNTech liegt nicht bei 95%, sondern bei 0,81%!

Epidemiologe Wolfgang Wodarg weist seit Jahrzehnten immer wieder darauf hin, dass Viren permanent mutieren, damit sie nicht vom Immunsystem untergebuttert werden. Ähnlich könnte es bei der Corona-Impfung sein, vorausgesetzt die Impfung hat überhaupt einen Effekt. Dann könnten die Coronaviren durch die Massen-Impfungen noch stärker als früher animiert werden, die Gestalt immer neuer Varianten anzunehmen, um durch die Impfkampagne nicht ausgerottet zu werden. Da die Coronaviren laut Wodarg seit Jahrzehnten weit verbreitet sind (und für sieben bis 15 Prozent der Erkältungen verantwortlich zeichnen) dürfte das ein Wettrennen sein, dass der Mensch nicht gewinnen kann – und auch nicht gewinnen muss, weil es laut Wodarg längst eine natürliche Herdenimmunität gegen Corona und alle anderen Erkältungsviren gibt! (im Buch Seite 253 – siehe Beitrag).

Allerdings bezweifelt der ehemalige Gesundheitspolitiker (er war von 1994 bis 2009 SPD-Abgeordneter im Bundestag) die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe, die zum Beispiel bei Pfizer/BioNTech mit 95 Prozent angegeben wird. In seinem Buch legt Wodarg auf den Seiten 255 bis 258 offen, mit welch windiger Zahlenakrobatik (siehe auch Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung) BioNTech im Zwischenbericht zur Notzulassung Ende 2020 auf diese 95% gekommen ist:

»In der geimpften Gruppe hatten 8 Personen leichte Symptome mit einem positiven Test (‚bestätigte Fälle‘) und in der Placebogruppe waren es 162 Personen. Von den 19.000 Geimpften waren 154 Personen somit weniger erkrankt als in der gleich großen Placebogruppe. Die Relative Risiko-Reduktion (RRR) für die Geimpften betrug also 154:162 = 0,95 (95 Prozent). Das hört sich gut an und wurde als 95-prozentige Wirksamkeit überall propagiert (RRR= 95 Prozent). Wenn man jedoch bedenkt, dass 19.000 Personen geimpft werden mussten, damit 154 Personen davon profitieren, klingt das schon etwas enttäuschend, denn 154 von 19.000 sind nur 0,81 Prozent, bezeichnet als Absolute Risiko-Reduktion (ARR).« (Falsche Pandemien – Argumente gegen die Herrschaft der Angst, Juni 2021, Seite 256; liegt auch als Audiobook vor)

Influenza ist kein Pappenstiel

Wodarg bezeichnet die Impfung gegen Erkältungsviren als „Holzhammermethode“ und hält auch nichts von der Grippeimpfung. Er schreibt im Buch auf Seite 41: »Die Grippe-Impfung vermindert übrigens auch nicht das Erkrankungsrisiko alter Menschen, sie verändert nur das Erregerspektrum – zum Beispiel zugunsten von Coronaviren.« Mit anderen Worten: Selbst wenn die Coronaimpfung das angeblich so gefährliche Virus weitgehend zurückdrängen würde, würden andere Grippeviren wie Influenza- oder Reno-Viren profitieren und eine umso größere Verbreitung finden!

Zu Influenza kann ich allerdings aus eigener Erfahrung sagen, dass dieses Virus nicht zu unterschätzen ist. Ich hatte vor ca. 15 Jahren eine echte Influenza-Grippe, zumindest hat dies mein Hausarzt so gesagt (vielleicht war es aber auch Corona). Und ich muss sagen, dass ich sonst nie so krank gewesen bin! Ich war fast eine Woche lang ausgeknockt und bettlägerig. Ab diesem Zeitpunkt ließ ich mir jeden Herbst eine Grippe-Impfung verpassen – allerdings nur bis 2019.


Auszüge aus dem Buch von Dr. Wolfgang Wodarg: „Falsche Pandemien“

Dass der politisch-mediale Komplex unter der Führung von Bill Gates und Big Pharma mit der Angstmacherei einen so durchschlagenden Erfolg hatte, liegt unter anderem an der gesunkenen Allgemeinbildung der Bevölkerung. Als Gegengewicht hier weitere Passagen aus dem Buch des mehrfachen Facharztes Dr. Wolfgang Wodarg:

»Viren sind viel älter als alle Lebewesen und unendlich variantenreich. Sie besetzen jede mögliche ökologische Nische und sind beispielsweise millionenfach in jedem Tropfen Meerwasser enthalten sowie ebenfalls in unserer Tränenflüssigkeit. (…) Viren besiedeln unseren gesamten Körper und vermehren sich auf allen unseren Oberflächen. Ihre Gesamtheit bezeichnen Wissenschaftler als Virom. Das Virom wohnt auch dauerhaft in Nase und Rachen, also ebenfalls auf den Schleimhäuten unserer Atemwege. Wer dabei gleich an Krankheiten denkt, begeht einen ökologischen Kurzschluss. Viren leben im Gleichgewicht mit unseren Körperzellen und sind lediglich Opportunisten, die zum Beispiel bei Stress oder Vitamin-D-Mangel ihre Chance nutzen und sich kräftiger vermehren, sodass wir auch Symptome spüren. Dass dieses Gleichgewicht erhalten bleibt, stellt unser Immunsystem sonst durchgehend sicher. Viren müssen sich vermehren, um zu überleben. Auf den Schleimhäuten unserer Atemwege wetteifern sie mit anderen „Siedlern“. Beispielsweise kämpfen dort Coronaviren mit Influenzaviren um einen Platz. Manche Virusarten wirken symbiotisch zusammen, während andere sich als Konkurrenten gegenseitig verdrängen. (…) Das Zusammenspiel unserer inneren Biotope, die Abwehr-, Toleranz- und Symbiosemechanismen zwischen Mikroorganismen untereinander und mit ihren Wirten näher zu durchleuchten, verspricht ein wichtiges Forschungsfeld für die Zukunft zu werden. Dadurch könnten völlig neue Konzepte und Verfahren sowohl in der Prävention als auch in der Therapie die Holzhammermethoden mit Antibiotika oder Impfungen gegen einzelne Erreger ablösen. Probiotische Verfahren und Phagentherapie weisen bereits in diese Richtung. Als Auslöser von Atemwegsinfektionen kommen zwar über hundert Erreger in Betracht, im medizinischen Alltag spielen jedoch nur wenige eine Rolle. Das sind nur die Viren, für die es anerkannte Tests gibt.« (Falsche Pandemien, Seite 105-106).

Unser Immunsystem erkennt auch neue Varianten und wehrt sie ab – „Und das war’s.“

»Ganz egal, ob die jeweilige Variante oder Mutante eines Virus schon in einer der Datenbanken dokumentiert ist oder ob Stammbaumforscher der Virologie sie noch nicht entdeckt und sequenziert haben, unser Immunsystem erkennt sie zum überwiegenden Teil trotzdem (Kreuzimmunität) und wehrt sie ab. Nach dem Motto: Ach, ihr schon wieder. Und das war’s. Und auch Varianten des SARS-Virus schwirren ja schon seit mindestens zwei Jahrzehnten um die Welt. Vermehren können sich also nur die Viren, die für ihre Wirte derart neu sind, dass die Immunzellen in Nasen-, Mund- und Rachenschleimhaut sie nicht sofort wegputzen. Das sind dann vielleicht die 5 bis 15 Prozent der „Grippefälle“, bei denen auch neue Influenza- oder Coronaviren nachgewiesen werden. Deshalb verändern sich Viren ja ständig. Und es scheint ihnen zum Teil auch zu gelingen, uns zu einem immunologischen Viren-Update zu zwingen. (…) Gemäß den jüngsten Angaben der International Civil Aviation Organisation (ICAO) haben die Airlines der Welt 2018 bei rund 38 Millionen Starts 4,3 Milliarden Fluggäste befördert. (…) Viren fliegen immer mit um den Globus und vermehren sich dann dort, wo sie die günstigsten Bedingungen vorfinden. Weil sie sonst gegen das Immunsystem der Milliarden Menschen keine Chance haben, bauen sie sich laufend genetisch um und tauschen Gene miteinander aus, um mit immer neuen Oberflächenstrukturen ihre Wirte überlisten zu können. Dieser Prozess verläuft in rasantem Tempo, sodass wir fast jährlich mit neu „verkleideten“ Atemwegsviren rechnen können, beispielsweise mit neuen Corona- oder Influenzaviren. (…) Da sich Viren laufend und überall gleichzeitig verändern, finde ich es geradezu rührend, wie die Virologen ihre mikrobiologische Jagdtrophäen zu Stammbäumen formen.« (Falsche Pandemien, Seite 108 bis 109)

Schutzgeld-Erpressung: medizinisch-industrieller Komplex redet Epidemien herbei und verdient sich dumm und dämlich

»Das Geschäft ist lukrativ und erstickt jede aufkeimende Kritik wegen angeblich gesundheitlich erforderlicher Zwänge. Wer mitmacht, bekommt – wie bei der Mafia üblich – seinen Anteil. So wie die Viren unser Immunsystem auszutricksen versuchen, indem sie häufig mutieren, präsentieren uns die Vertreter von Macht und Geldgier die Angst vor den Viren in immer neuen Variationen. Eine perfide Geschäftsidee, die seit Jahrzehnten entwickelt, mehrfach ausprobiert wurde und gerade verstetigt werden soll. Testungen, Vereinzelung, Masken- und Impfzwang als Schutz vor Bedrohungen, welche die angeblichen ‚Retter‘ aber gerade erst selbst geschaffen haben. Das entspricht verblüffend genau der klassischen Schutzgelderpressung der Mafia. Das lange und aufwendig organisierte Verbrechen kauft gerade hinter der Fassade einer falschen pandemischen Notlage die Macht.« (Falsche Pandemien, Seite 362)

»Sogenannte ‚Pandemien‘ wie die Vogel- oder Schweinegrippe haben nicht zu erkennbar mehr Todesfällen geführt. Die letzte stärkere Grippewelle mit einer erhöhten Sterblichkeit hatten wir im Winter 2017/2018 – ganz ohne Pandemie-Theater. Damals waren die Kliniken und Intensivstationen in Italien und Deutschland voller als in der Wintersaison der Jahre 2019/2020 und 2020/2021. Obwohl die saisonale Übersterblichkeit in Deutschland im Winter 2017/2018 von sonst 10.000 Toten bis auf 25.000 Tote anstieg, war darüber nicht viel in den Medien zu hören. Auch lief vor drei Jahren trotz erhöhter Sterblichkeit keiner mit Maske auf der Straße umher.« (Falsche Pandemien, Seite 41)


Update 19.09.21: Kassenärztliche Bundesvereinigung will baldigen ‚Freedom Day‘ wie in England: »Kassenärztechef Andreas Gassen hat die Aufhebung aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober gefordert. „Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat« (Welt vom 19.09.21).

Update 09.09.21: Kinderärztin Stefanie Krohne-Reichert beteiligt sich nicht länger an der Impfkampagne und tritt aus dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte aus. Sie schreibt unter kinderarzt-merklingen.de: »Bei den derzeitigen Covid-19-Impfungen handelt es sich um neuartige Impfungen, die in sehr wenigen Monaten entwickelt und anschließend im Rahmen eines pandemischen ‚Notfalles‘ eine bedingte, sogenannte Notfall-Zulassung, erhalten haben. Diesen Notfall kann ich bei jungen Patienten und insbesondere bei Kindern beim besten Willen nicht erkennen. Bestimmte sehr strenge Zulassungs-Voraussetzungen, die bisher für Impfstoffe erfüllt sein mussten, gelten für die neuen Impfstoffe nicht. So können keine Aussagen zu Langzeitnebenwirkungen gemacht werden (dazu gehören Autoimmunerkrankungen, Krebs und mögliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit). Des Weiteren zeichnet sich unzweifelhaft ab, dass die Impfung keine Herdenimmunität erzeugen kann und Geimpfte sehr wohl an Covid-19 erkranken und dann das Virus mit gleicher Viruslast weitergeben können. Dies sehen wir aktuell in Ländern mit hoher Impfquote (Israel, Großbritannien, USA, Gibraltar etc.), in denen die Fallzahlen regelrecht explodieren.« (Artikel auf reitschuster.de und FrEiVoN auf Youtube).


Siehe auch meine Beiträge: Bewirkt die Corona-Impfung eine Reprogrammierung des Immunsystems? und Die Wahrheit braucht das alles nicht: z.B. Faktenchecker und Zensur

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