Die Wahrheit braucht das alles nicht: z.B. Faktenchecker und Zensur

Die Wahrheit braucht das alles nicht: z.B. Faktenchecker und Zensur
Faktenchecker und Zensur. Ein Instagram-Post zu meinem Beitrag über Clemens Arvay wurde gelöscht, weil er gegen die „COVID-19- und Impf-Richtlinien“ verstoße. Auch ein Posting zu diesem Artikel über die Faktenchecker hat Instagram entfernt. Allein der abgebildete (und mir neue) Hinweis zeugt davon, dass wir zurück in den Dogmatismus des Mittelalters katapultiert wurden: Infos und Konten, »die Personen davon abbringen sollen, sich impfen zu lassen, werden möglicherweise gelöscht«. (Foto: Screenshots)

Wie nicht anders zu erwarten war, stürzten sich auf Clemens Arvays Kritik an den genetischen Corona-Impfstoffen die berühmt-berüchtigten Faktenchecker. Im Falle des Videos vom 09. Juni 21 war es die Redaktion von Correctiv, die seit 2014 immer auf den Plan gerufen wird, wenn regierungskritische Beiträge in den alternativen Medien eine weite Verbreitung finden. Schon die Bewertung von Arvays Ausführungen als „teilweise falsch“ lässt erahnen, dass man die Einwände nicht allzu ernst nehmen muss. Der österreichische Biologe hatte eine Studie vorgestellt, wonach RNA-Impfstoffe eine Umprogrammierung des Immunsystems zur Folge haben könnten (siehe Beitrag vom 01.07.21). Bereits Anfang Juni hatte sich ein Podcast öffentlich-rechtlicher Faktenchecker des WDR mit aufwendig produzierter Desinformation den „Fall Arvay vorgeknöpft“ (quarks.de vom 04.06.21).

Von Thomas Rettig

Faktenchecker und Zensur: Instagram hatte schon lange ein besonderes Augenmerk auf das, was ich dort postete. Seit Mitte Juli ist mein Account (2.973 Beiträge, 587 Abonnenten) endgültig stillgelegt worden. Zuvor hatten sie ihn innerhalb von zwei Wochen drei Mal deaktiviert und wieder freigeschaltet. Bereits seit rund eineinhalb Jahren hatte das Soziale Netzwerk beinahe im Wochentakt alte Postings von mir gelöscht – vor allem wenn sie mit Martin Sellner (dem Chef der Identitären Bewegung) zu tun hatten. Dann hieß es immer: »Grund: Gewalt oder gefährliche Organisationen« anstatt zuletzt »gefährliche Fehlinformationen.« Vor zwei Jahren hatte man mich bei Facebook rausgeschmissen. In Wirklichkeit sind weder die Identitären gefährlich (weil sie wie Greenpeace ausschließlich gewaltfreie Aktionen machen) noch Clemens Arvay, der Informationen zu den genetischen Corona-Impfstoffen weitergibt. Gefährlich sind sie allenfalls für das Establishment und für die Pharma-Industrie, deren astronomische Gewinne geschmälert werden könnten.

Die Wahrheit bräuchte beides nicht: Faktenchecker und Zensur. Wenn es tatsächlich eine „Pandemie“ gäbe, an der massenweise Menschen sterben, wären weder die in mehrfacher Hinsicht manipulativen PCR-Tests noch Zwangsmaßnahmen notwendig. Dr. Wolfgang Wodarg stellt in seinem kürzlich erschienenen Buch klar: »Wer keine Symptome merkt, kann auch keine Viren weitergeben« (Seite 138). Im Kapitel »Das Märchen von symptomlosen Ansteckern« informiert er darüber, dass eine Studie unter maßgeblicher Beteiligung des RKI und der Charité Berlin vom 30.01.20, die solches behauptet hatte, widerlegt ist, aber dennoch nicht zurückgezogen wurde. Auch zitiert er eine chinesische Studie aus Peking in der wissenschaftlichen Zeitschrift ‚Nature‘, welche die These von der Ansteckungsgefahr durch asymptomatische Fälle widerlegt. (Falsche Pandemien – Argumente gegen die Herrschaft der Angst; Erstauflage 07.06.21; Seite 148 ff).

Die „Pandemie“-Bekämpfung – ein Kasperletheater und eine Tragödie

Wir sollten es wie China halten und aufhören mit den Coronatests. Zumal interessierte Kreise ja vermutlich ohne allzu großen Aufwand dafür sorgen können (und vielleicht auch schon dafür gesorgt haben), dass hier und dort tatsächlich vermehrt sogenannte Corona-Infektionen auftauchen (und nicht nur herbeigetestet werden). Es ist einfach lächerlich und erinnert an dunkle Zeiten des Aberglaubens, dass man mit so einem Kasperletheater ganze Länder, ja die halbe Weltwirtschaft lahmlegen kann! Das ist unverantwortlich und eine nie dagewesene weltweite Tragödie, weil wahrscheinlich weit mehr Menschen in den Selbstmord oder in den Hungertod getrieben als durch die Corona-Maßnahmen „gerettet“ werden.

Und die Krönung ist: Es gibt es keine Übersterblichkeit! Der AfD-Abgeordnete Martin Sichert sagte am 30.01.21 im Bundestag: »Dass dieser Lockdown unsinnig ist, wissen wir spätestens seitdem die Daten des Statistischen Bundesamtes vorliegen, die uns ganz klar sagen, dass in der Altersgruppe von 0 bis 80 im Jahr 2020 weniger Menschen gestorben sind als 2016, 2017 oder 2018.«

Der Schutz vor Infektionen ist keine Aufgabe des Staates!

Wenn die Corona-Impfung tatsächlich ein Vielfaches an Menschenleben retten würde als sie gefährdet, wären keine Kampagnen und keine Dauerpropaganda auf allen Kanälen nötig: Im Internet, in Presse, Rundfunk und Fernsehen, mittels Plakaten und Schreiben der Regierung an alle Untertanen. Dass allein zum Zwecke der Werbung für die Corona-Politik ein solch gigantischer Aufwand betrieben wird, muss stutzig machen! Ganz abgesehen von der grassierenden Zensur in den Sozialen Netzwerken, von der Hetze gegen Querdenker und AfD-Politiker in den Massenmedien, von dem wachsenden Druck, der im Berufsleben ausgeübt wird, von den Bußgeldern und dem enormen Konformitätsdruck, was das Tragen der Maske z.B. in geschlossenen Räumen anbetrifft. Nur Schlafschafe und die wachsende Zahl der Corona-Profiteure werden dadurch nicht auf den Plan gerufen, den Blick zu schärfen und dem Coronaregime zu widerstehen.

Die auf Gentechnik beruhende Corona-Impfung ist nicht »nur ein kleiner Pieks«, wie uns das betreute Denken des politisch-medialen Komplexes weismachen will. Die Entscheidung sollte ohne direkten oder indirekten Zwang komplett der Eigenverantwortung des mündigen Bürgers überlassen sein, wie überhaupt der Schutz vor Infektionen keine Aufgabe des Staates ist oder sein sollte. Hier (wie fast überall) ist die Dezentralisierung der Königsweg. Den Schutz der Risikogruppen sollte der Familienverband organisieren oder allenfalls die lokalen Behörden. Eine weltweite Bekämpfung von Epidemien (oder dem angeblich menschengemachten Klimawandel) öffnet der Korruption Tür und Tor und verführt zu Holzhammer-Methoden wie die Lockdown-Politik und die weltweite Corona-Impfkampagne. Wie man hört, sollen die Millionen Toten der Spanischen Grippe am Ende des Ersten Weltkriegs nicht nur auf die Armut und die schlechte Ernährung der Opfer zurückzuführen sein, sondern auch auf Massenimpfungen zum Beispiel von Soldaten (siehe Video).

»Argumente gegen die Herrschaft der Angst«

Immer mehr Bürger riechen den Braten und schrecken vor dem zurück, was man mit aller Macht versucht uns unterzujubeln. Mittlerweile gibt es unzählige kritische Bücher zur Corona-Politik. Das jüngste, das ich gekauft habe und gerade als Hörbuch höre, stammt vom Coronamaßnahmen-Kritiker der ersten Stunde, Dr. Wolfgang Wodarg: „Falsche Pandemien – Argumente gegen die Herrschaft der Angst“.

Es gab in Deutschland noch nie so viele (und so große) regierungskritische Demonstrationen wie 2020 und 2021. Fast in jeder Stadt finden wöchentliche Kundgebungen gegen die Corona-Diktatur statt! Ich war bei großen Querdenker-Demonstrationen dabei, zum Beispiel am 29. August 2020 in Berlin, als schätzungsweise eine Million Menschen gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen auf die Straße gingen (siehe Video)! Was wir brauchen ist Ziviler Ungehorsam, Gewaltfreier Widerstand, wozu jede Menge Zivilcourage nötig ist – und Geduld.


Der Faktencheck von Correctiv ist gespickt mit Strohmann-Argumenten

Doch nun zu den beiden Fakten-Checks: Correctiv behauptet, Clemens Arvay habe am 9. Juni die von ihm vorgestellte Studie „irreführend“ interpretiert. Dabei bestätigen die Faktenchecker am Ende ihres Artikels selbst, was er über die Studie gesagt hat: »Richtig ist, dass sie Hinweise darauf gibt, dass die Impfung das Immunsystem reprogrammieren könne.«

Ansonsten ist der Correctiv-Artikel gespickt mit Strohmann-Argumenten, also mit Widerlegungen von Aussagen, die Clemens Arvay gar nicht getroffen hat, weil er immer vorsichtig und wissenschaftlich korrekt formuliert. Womöglich hatte Correctiv alle 23 Autoren der Studie deutscher und niederländischer Forscher per E-Mail angeschrieben, um ihnen eine Distanzierung zu entlocken. Einer der Autoren (Mihai Netea) antwortete und schrieb, Arvays Interpretation sei „sehr übertrieben“. Die Studie liefere keine Belege dafür, dass der Impfstoff von BioNTech/Pfizer unsicher oder schädlich sei. Es handele sich lediglich um „Kurzzeitfolgen“ für das Immunsystem. Wenn eine Reprogrammierung des Immunsystems negative Folgen haben würde, hätte sich das bereits in den klinischen Studien zu dem Impfstoff gezeigt.

Arvay gab die Studie korrekt wieder

Clemens Arvay hatte gar nicht gesagt, in der von ihm herangezogenen Studie stehe, dass der Impfstoff unsicher oder schädlich sei. Er hatte das Papier korrekt wiedergegeben und nur darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse Fragen aufwerfen. Zum Beispiel sagte er: »Wir wissen überhaupt noch nicht, was eine solche mögliche Reprogrammierung, Umprogrammierung des angeborenen Immunsystems lebenslang für Kinder bedeuten könnte« (siehe Beitrag). Auch aus der Tatsache, dass es sich um keine Langzeit-Studie handelt, folgert Correctiv messerscharf, es ginge darin nicht um Langzeitfolgen. Das ist natürlich Bauernfängerei.

Was den Einfluss der Gen-Impfstoffe auf das Immunsystem betrifft, muss man auf die Wortwahl achten. Zitat aus dem Correctiv-Artikel: »Mihai Netea, Mitautor der Studie, erklärt in seiner E-Mail an uns, es sei keine Besonderheit der Covid-19-Impfung, dass sich das angeborene Immunsystem verändere. Das Phänomen sei beispielsweise auch von Impfstoffen gegen die Grippe bekannt, aber auch Virusinfektionen könnten das Immunsystem „reprogrammieren“.«

Wenn Viren das Immunsystem umprogrammieren, ist dies ein natürlicher Vorgang

Vermutlich hat Clemens Arvay kaum Probleme damit, wenn herkömmliche Impfstoffe das Immunsystem „verändern“. Seine Bedenken richten sich gegen die „Umprogrammierung“ der Immunabwehr durch einen genetischen Impfstoff. Dass auch Viren das Immunsystem umprogrammieren können, bestreitet Arvay gar nicht. Im Gegenteil, er schreibt zum Beispiel im Kapitel ‚RNA-Impfstoffe‘ auf Seite 51: »Es ist durchaus korrekt, dass mRNA-Impfstoffe auf ähnliche Weise wie die Viren selbst die Proteinbiosynthese manipulieren. Aber das bedeutet nicht, dass man in Sicherheitsfragen sozusagen auf die Existenz von Viren verweisen kann, welche die Manipulation der Proteinbiosynthese evolutionär sein Langem praktizieren« (Corona Impfstoffe – Rettung oder Risiko?).

Auch zitiert er auf Seite 79 eine US-Studie vom 13.12.20, wonach »die RNA von SARS-CoV-2 durch enzymatische Prozesse in unseren Zellen in DNA umgewandelt werden könnte und dass sich Teile dieser DNA ins Genom im Zellkern integrieren könnten.« Dies sei ein natürlicher Vorgang, berge jedoch die Gefahr, dass auch die genmanipulierte mRNA der Corona-Impfstoffe in DNA umgewandelt und in den Zellkern und damit ins Erbgut eingebaut werden könnte (Seite 81 – siehe Beitrag vom 1. Juli).

Der Schöpfung derart ins Handwerk zu pfuschen, könnte sich bitter rächen.

Dass Arvay Bedenken äußert, ist nicht nur sein Recht, sondern auch seine Pflicht. Jeder wissenschaftliche Fortschritt beginnt mit einer These. Erst wenn diese widerlegt ist (wie zum Beispiel die These, dass Frauen und Männer nicht nur gleichwertig, sondern auch gleichartig sind) sollte man die These fallen lassen. Kein Wissenschaftler darf gezwungen werden, die Umprogrammierung der Immunabwehr durch einen die Gentechnik nutzenden Impfstoff erst einmal positiv zu sehen! Der Schöpfung derart ins Handwerk zu pfuschen, könnte sich bitter rächen.

Es handelt sich um eine fatale Selbstüberschätzung, wenn Fachidioten wie unsere Virologen meinen, sie müssten dem hochkomplexen Immunsystem mit einer Gen-Schere und ein paar Genschnipseln auf die Sprünge helfen! Eine solche Haltung zeugt von einer Geringschätzung der Natur und ihren Regelkreisen bzw. Selbstheilungskräften. Das ist die längst überwunden geglaubte Hybris einer Gesellschaft, die ihr Gottvertrauen verloren hat. Und die sich einbildet, sie sei nun selber Gott! In dem Correctiv-Artikel kommt dieses mechanistische Weltbild zum Beispiel darin zum Ausdruck, dass Autor Matthias Bau Impfungen als Teil des Immunsystems beschreibt. Zitat: »Solche spezifischen Reaktionen lernt das Immunsystem im Laufe des Lebens, unter anderem durch Impfungen.«

Symptomatisch für die Gottlosigkeit, für die Verachtung der Natur und des Naturrechts ist auch, dass der Begriff der Herdenimmunität mittlerweile von den Befürwortern der Corona-Impfung gekapert wurde, nachdem die von der Pharma-Industrie maßgeblich finanzierte Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Definition an Weihnachten 2020 modifiziert hat (siehe Wolfgang Wodarg: Falsche Pandemien; Seite 94). Laut Wodarg hatte die WHO 2009 außerdem »die Definition einer Pandemie geändert, um Partnern aus der Arzneimittelindustrie die gewünschten Geschäfte zu ermöglichen« (gleiche Seite).


Faktenchecker des Staatsfunks zum „Fall Arvay“

Andere Faktenchecker des mit Zwangsgebühren finanzierten Westdeutschen Rundfunks hatten sich Anfang Juni in einem Podcast vor allem mit Arvays Video vom 20. Mai 2021 auseinandergesetzt (quarks.de vom 04.06.21). Maximilian Doeckel und Jonathan Focke (die „Science Cops“, wie sie sich nennen) widerlegen den Biologen nicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, sondern bestätigen seine Aussagen eher! Sie behaupten dann aber, die Todesfälle nach erfolgter Corona-Impfung seien so selten, dass man sie auch nicht im Zuge von jahrelangen Testverfahren bemerkt hätte. Nun, da von immer mehr Toten berichtet wird, plädieren sie dennoch nicht für einen Stopp der Impfkampagne. Sie sagen nämlich, dass die Menschen vielleicht nicht an der Impfung verstorben sind, sondern nur mit der Impfung!

Damit nehmen sie eine Differenzierung vor, die bei den angeblichen Corona-Toten vom politisch-medialen Komplex nach wie vor verweigert wird! Das dem Bundesgesundheitsminister untergeordnete Robert Koch-Institut riet Anfang 2020 von Obduktionen unter dem Vorwand der Ansteckungsgefahr ab. Der Rechtsmediziner Klaus Püschel veröffentlichte dagegen ein Plädoyer für solche gerichtsmedizinischen Untersuchungen (Ärzteblatt.de 20/2020). Er hatte gegen die Vorgabe des RKI im Jahr 2020 bei den in Hamburg gestorbenen Corona-Patienten Obduktionen vorgenommen.

Nur die Allerwenigsten sterben an Corona

In einem Focus-Artikel wird Püschel wie folgt zitiert: »“Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.“ Da sei das Virus sozusagen der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte.« (focus.de vom 09.04.20 – siehe auch Tagesschau-Interview mit Klaus Püschel vom 21.04.20 und epochtimes.de 06.04.20). Auch in Portugal wollte man herausfinden, ob verstorbene Corona-positive Patienten wirklich an Corona gestorben ist oder nur mit Corona: Wochenblick.at vom 28.06.21: »Urteil in Lissabon deckt auf: Nur 0,9% der ‚Corona-Toten‘ starben an COVID-19.«

Übrigens finden auch bei den Todesfällen nach der Corona-Impfung nur wenige Obduktionen statt. Es gibt jedenfalls eine Petition (mit 11.271 Unterstützern) für die Obduktionspflicht bei allen Todesfällen, die im Zusammenhang mit SARS-CoV-2-Infektionen oder der Impfung dagegen aufgetreten sind (openpetition.de vom Januar 2021). Siehe auch Artikel in reitschuster.de vom 01.04.21: »Wie Staatsanwaltschaften die Obduktionen von Impfschäden hintertreiben«. Das alles erinnert fatal an den empfehlenswerten Mittelalter-Film Der Medicus (D 2013), in dem die Hauptfigur Robert Cole dafür kämpft, Verstorbene sezieren zu dürfen, um die Medizin voranzubringen und schädliche Therapien zu überwinden.

Die Notzulassungen der genetischen Impfstoffe werden als Bürokratie-Abbau beschönigt

Gegen Arvays Kritik an den verkürzten bzw. teleskopierten Zulassungsstudien bringen die Quarks-Redakteure Maximilian Doeckel und Jonathan Focke eine steile These in Stellung: Sie sagen, dass die Zulassung eines Impfstoffes bis dato deswegen fünf bis zehn Jahre gedauert hat, weil die Pharma-Industrie damals nicht das Geld hatte, die Testreihen zur Impfstoff-Wirksamkeit und -Sicherheit mit großem Personalaufwand schnell durchzuziehen. Als ob man mit Geld und Personal die Zeit beschleunigen könnte, die man braucht, um mittel- und langfristige Nebenwirkungen abzuwarten! Auch habe es einen massiven Bürokratie-Abbau gegeben, womit sie die Eilzulassungen durch die Behörden trotz der Bedenken zahlreicher namhafter Experten meinen.

Auf der anderen Seite bestätigen die „Science Cops“ sogar Arvays Bedenken, die neuen Corona-Impfstoffe könnten Krebs auslösen. Die Impfgegner hätten jedoch zu hohe Erwartungen an die Impfstoffsicherheit, wenn auch solche Langzeit-Nebenwirkungen vor dem Beginn der Impfkampagne ausgeschlossen werden sollten. Mithin stellen sie es als ganz normalen Vorgang hin, dass die Massenimpfungen den Charakter eines gigantischen Menschen-Experiments angenommen haben.

Impfverweigerer werden als „Virenschleudern“ bezeichnet

Ebenso wie Obervirologe Christian Drosten bestätigen die Quarks-Faktenchecker den Hinweis Arvays, dass die Corona-Impfungen keine sterile Immunität herstellen können. Sie stellen es aber so hin, als ob es ein alter Hut sei, dass Geimpfte andere Menschen nach wie vor anstecken können. Dies ist allerdings nur Wenigen bekannt, sonst könnte keiner nachvollziehen, warum Nicht-Geimpfte zunehmend diskriminiert werden und an bestimmten Aktivitäten und Veranstaltungen nur teilnehmen können, wenn sie einen negativen Corona-Test nachweisen können. Nach wie vor wird in den Massenmedien so getan, als würden Ungeimpfte nicht nur angeblich sich selbst, sondern auch ihr Umfeld gefährden.

Impfverweigerer werden zu „Virenschleudern“ herabgewürdigt. Und es zeichnet sich ab, dass ihnen vor allem auch die Reisefreiheit entzogen wird, weil sie bei Grenzübertritten zu langen Quarantäne-Aufenthalten gezwungen werden. Unsere Faktenchecker des Staatsfunks ziehen gegen das Argument der fehlenden sterilen Immunität Studien aus dem Ärmel, wonach das Virus nach der Impfung weniger häufig an Mitmenschen weitergegeben werde, so dass es zumindest in Richtung einer sterilen Immunität gehe.

Die beiden Faktenchecker tun in ihrem 68-Minuten-Podcast so, als ob sie einen unvoreingenommenen Blick auf die Dinge hätten. Bei der Frage nach der Impfung von Kindern und Jugendlichen schließen sie sich sogar der Kritik von Clemens Arvay an und verweisen auf die Ständige Impfkommission (STIKO), die sich querstellt und Bedenken äußert. Aber bei näherem Hinsehen greifen die „Science Cops“ tief in die Trickkiste der Demagogie. Sie arbeiten durchgehend mit subtilen Herabsetzungen. Die Alles-Checker argumentieren zwar auf hohem Niveau und mit riesigem Recherche-Aufwand, letztendlich betreiben sie aber Sophismus und Kritizismus, anstatt mit Andersdenkenden einen konstruktiven Dialog auf Augenhöhe zu suchen (quarks.de 04.06.21).

Update 17.07.21: Raphael Bonelli zitiert eine Medizinstudentin aus Deutschland, die gezwungen wird sich gegen Corona impfen zu lassen, und die sich als Ausweg mit Corona infizieren wollte: „Und davor hab ich gar keine Angst. Aber wo finde ich einen Corona-Kranken? Wissen Sie, das ist irgendwie schräg: Wir sind angeblich mitten in einer Pandemie und ich finde keinen Coronakranken, wo ich mich infizieren kann!“ (5:36)

Update 12.07.21: Roland Tichy berichtete am 9. Juli 2021 über eigene Erfahrungen mit Correctiv und Facebook. Sein liberal-konservatives Online-Magazin ‚Tichys Einblick‘, das unter anderem auch eine Monatszeitschrift herausgibt, wehrte sich mit Erfolg gegen die Brandmarkung von Facebook-Einträgen durch Correctiv-Faktencheck-Warnhinweise. Als Facebook und Correctiv nach dieser Niederlage den betreffenden Artikel weiterhin als Fake-News diffamierten, berief sich deren Anwalt auf die Meinungsfreiheit: Auch fehlerhafte Faktenchecks seien von Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt: »Damit steht fest: TE hat völlig korrekt berichtet, und auch die von Correctiv angegriffene Behauptung des RKI-Chefs Lothar Wieler hat dieser explizit bestätigt. Doch statt ihren Fehler einzuräumen, greifen Correctiv und Facebook TE weiter an und unterstellt uns Falschbehauptung. (…) Statt dass die Faktenchecker ihren Irrtum einräumen, lassen sie jetzt durch ihre Anwälte behaupten: Bei der Prüfung von Fakten gehe es ihnen gar nicht um Fakten, sondern um Meinung. Und die Äußerung jeder wie auch immer gearteten, vielleicht sogar falschen Tatsachenbehauptung sei durch den grundgesetzlichen Artikel 5 gedeckt, weil die Darstellung „einer Tatsache als richtig oder falsch eine Bewertung, d.h. Meinung, ist“. Und selbstverständlich falle dies unter das Grundrecht der Meinungsäußerung. (…) Mit anderen Worten: TE hat zwar korrekte Fakten reportiert, aber im Auftrag von Facebook kamen die Faktenprüfer von Correctiv halt zu dem Urteil, dass dies mangelhaft sei. Kurz gesagt: Faktenprüfer prüfen keine Fakten, Faktenprüfer prüfen, ob eine Meinung salonfähig ist. Wer davon abweicht, wird der Verbreitung von Fake-News beschuldigt, auch wenn die Fakten sich bestätigen« (tichyseinblick.de 09.07.21).


Siehe auch: Bewirkt die Corona-Impfung eine Reprogrammierung des Immunsystems? sowie mein Beitrag Markus Krall: Je höher die EU-Länder verschuldet sind, desto mehr Corona-Tote melden sie

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