Boris Reitschuster: Wiener Verwaltungsgericht entzieht Lockdowns die Grundlage

Gericht entzieht Lockdowns die Grundlage
Der ehemalige Focus-Redakteur Boris Reitschuster fühlt sich durch das Urteil des Verwaltungsgerichts Wien bestätigt. Auch Tichys Einblick berichtete am 31.03.21 über den Richterspruch und schrieb: „Die Bedeutung des Urteils könnte darin liegen, dass mit dieser Qualifikation des PCR-Tests der bisherigen Begründung von Lockdownmaßnahmen der Regierungen eine zentrale Begründung fehlt.“

Verwaltungsgericht entzieht Lockdowns die Grundlage: Am Anfang seines Videos vom 01.04.21 fragt Reitschuster: „Erinnern Sie sich an die unendliche Geschichte mit meinen sieben Fragen in der Bundespressekonferenz und an das Robert-Koch-Institut, wo es um diese Informations-Notiz der Weltgesundheitsorganisation geht – dass die WHO bestimmte Vorschriften für die PCR-Tests hat, die in Deutschland nicht eingehalten werden? Und jetzt das Ungeheuerliche: Das Verwaltungsgericht in Wien ist zu dem Schluss gekommen, dass der PCR-Test nicht aussagekräftig genug ist für die Feststellung von Infektionen! Und dieses österreichische Gericht beruft sich haargenau auf diese Informations-Notiz, wo man versucht mich als Spinner hinzustellen (…)“

Der ehemalige Moskau-Korrespondent zitiert aus dem Urteil des Wiener Verwaltungsgerichts: „Konkret ist nicht ausgewiesen, welchen Ct-Wert ein Testergebnis hatte, ob ein Getesteter ohne Symptome erneut getestet und anschließend klinisch untersucht wird.“ Siehe auch Artikel zum Video auf reitschuster.de.

Reitschuster auf Youtube: „Das ist genau diese Frage mit den Zweittests, die ich immer wieder stelle: Ob die Bundesregierung sich an diese Empfehlung der WHO hält, dass alle, die einen positiven PCR-Test hatten, nochmal neu getestet werden müssen, wenn sie keine Symptome haben“. Ab Minute 7 des Videos zeigt der regierungskritische Journalist erneut die Szenen in der Bundespressekonferenz, wie wie zum Beispiel RKI-Chef Lothar Wieler oder Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité jedes Mal die Frage nach der Aussagekraft des PCR-Tests ausweichend beantwortet haben.

„Unglaubliche Ohrfeige: Österreichisches Gericht entblößt Berlins Corona-Politik mit Hammer-Urteil!“

Am Ende des Videos schreibt Reitschuster: „Der siebte Versuch: Wie von Wieler vorgeschlagen bat ich das Robert-Koch-Institut um die Zahlen zu den Zweittests. Die Antwort des RKI (18.03.2021): „Diese Daten liegen dem RKI nicht vor. Das Gesundheitsamt dürfte ggf. wissen, wie oft eine konkrete Person getestet wird, aber das wird dem RKI nicht übermittelt.“

Im passenden Artikel kommentiert Reitschuster in seinem Blog: „Aufgrund des hartnäckigen Schweigens der Regierung liegt auch bei uns der Verdacht mehr als nahe, dass sich die Behörden nicht an die Vorgaben der WHO halten. Und damit würde ihr ganzes Argumentationsgebäude zusammenbrechen. In einer funktionierenden Politik- und Medienlandschaft würden die Nachrichten von dem Urteil in Wien und seinem Hintergrund platzen wie eine Bombe. Es wäre ein riesiges Thema, die Regierung müsste sich massiv rechtfertigen.“ Tichys Einblick schrieb zur Bewertung im Newsletter vom 31.03.21: „Damit entzieht das Verwaltungsgericht der gesamten Lockdown-Politik in Österreich die Grundlage. Und die ist dieselbe wie in Deutschland: Inzidenzzahlen auf Basis von PCR-Tests“.

Der PCR-Test wurde von Anfang an als hyper-sensitiv kritisiert

Bereits vor über einem Jahr (am 20.03.20) hatte unter anderem Internist Dr. med. Claus Köhnlein aus Kiel darauf hingewiesen, dass 50 Prozent der PCR-Tests fehlerhaft sein könnten: „Dieser Test ist sehr unzuverlässig. Es ist ein PCR-Test, also ein Test auf PCR-Basis, wo Falsch-Positive vorprogrammiert sind. Die Hälfte der Tests auf den Coronavirus könnte fehlerhaft sein. Sie müssen mal den Professor Gigerenzer in Berlin dazu fragen zu dieser Test-Problematik. Die sind sehr sensitiv, diese Tests. Das heißt, wenn Sie ein Molekül von irgendwas haben, kann der schon positiv reagieren! Das heißt ja nicht, dass der Patient dann krank ist. Das heißt noch nicht einmal, dass er das Coronavirus tatsächlich hat!“ (Der fehlende Part: Corona: „Die Epidemie, die nie da war“; 11:35).

„Es könnte eng werden für den ‚Supervirologen‘ Christian Drosten, der maßgeblich an der Entwicklung des weltweit verwendeten PCR-Tests beteiligt war,“ konnte man am 08.09.20 auf Journalistenwatch lesen. „Bis zu 90 Prozent der so auf Covid-19 getesteten Positiv-Ergebnisse könnten sich als falsch erweisen, berichtet die New York Times. Die PCR-Standardtests diagnostizieren eine „große Anzahl von Menschen, die möglicherweise nur relativ unbedeutende Mengen des Virus in sich tragen und die sehr wahrscheinlich nicht ansteckend sind“, formuliert die New York Times“ (90 Prozent falsche Positiv-Tests in den USA? Muss Drosten vor Gericht?).


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