Migration schafft Armut – eine libertäre Verelendungstheorie

Migration schafft Armut - wie hier in London.
Armut in der Hauptstadt des United Kingdom (07.08.16): Die Bilder erinnern an den Song „Streets of London“, mit dem Ralph McTell 1974 bekannt wurde. In Zeiten des Bevölkerungsaustauschs ist das Lied aktuell wie nie! In Großbritannien hatte (wie in Frankreich) die Ersetzungsmigration aus den Kolonien früh eingesetzt und ist weit vorangeschritten. Beiden Ländern ist es vielleicht ganz recht, dass nun auch Deutschland verschärft betroffen ist. Fotos: Rettig

Die Politik der Massenmigration schafft Armut. Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Herren Länder machen der angestammten Bevölkerung die Lebens-Chancen streitig – vom Wohnraum über die Arbeitsplätze bis zu den Frauen. Nach dem UN-Migrationspakt werden die Völker Westeuropas mit Menschen aus der Dritten Welt aufgefüllt, als handele es sich um Viehbestände. Es ist Zeit für eine Verelendungstheorie, die den deutschen Wohlfahrtsstaat anprangert, der 2015 auch noch auf die halbe Welt ausgebreitet wurde! In dem System werden Lebens-Chancen nicht erarbeitet, sondern nach Algorithmen zugeteilt, die jeder Gerechtigkeit Hohn sprechen.

Von Thomas Rettig

Migration schafft nur dann keine Armut, wenn Hochqualifizierte einwandern, also etwa Ingenieure oder Ärzte in bestimmten Sparten, in denen tatsächlich händeringend nach geeigneten Leuten gesucht wird; und wenn diese überragend Ausgebildeten in ihren Herkunftsländern überschüssig sind. Doch solche High Potentials, die mehr Stellen schaffen als sie selbst besetzen, gehen lieber in die USA, in die Schweiz oder in andere Länder, in denen Besserverdiener nicht ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans! Eben aus diesem Grund wandern die Deutschen in immer größerer Zahl aus, denn im Hinblick auf gut Qualifizierte ist Deutschland ein Auswanderungsland (tichyseinblick.de vom 03.03.19 und Welt vom 04.09.19).

Feminismus und Massenmigration führen uns auf dem gleichem Weg in die Verelendung und in die demographische Katastrophe: Je mehr Frauen und Ausländer in den Arbeitsmarkt gepusht werden, desto mehr einheimische Männer fallen hinten runter, werden z.B. Geringverdiener und kommen (anders als bei den Moslems) als Familiengründer nicht mehr in Frage (siehe mein Aufsatz in der Jungen Freiheit vom 28.02.14). Außerdem gehen umso mehr Ehen und Familien in die Brüche. So setzen wir nicht nur zu wenige Kinder in die Welt, sondern schaffen es vielfach nicht, sie zu stabilen Persönlichkeiten heranzuziehen. Die Situation ist vergleichbar mit dem Dreißigjährigen Krieg in Deutschland oder dem Ende des Römischen Reiches (Max Weber: Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur).

In der mit Ideologien durchtränkten ‚modernen‘ Gesellschaft redet man viel vom Potenzial der Frauen und der Zugezogenen. Gleichzeitig pfeift man aber auf das Potenzial der einheimischen Männer, wenn sie irgendeinen Makel wie zum Beispiel ein mittleres Alter haben. Den ’schon länger hier Lebenden‘ nützt selbst ein Hochschulabschluss nichts, wenn sie nicht die gerade geforderte spezielle Qualifikation vorweisen können. Ältere Männer haben es am Arbeitsmarkt schon deswegen schwerer, weil das Personalwesen eine Domäne der jungen Frauen geworden ist.

Gesellschaften, die überleben wollen, müssen ihren Männern eine Perspektive geben

Anstatt der manipulierten Arbeitslosenstatistik zu vertrauen, sollte man mit offenen Augen durch die Städte gehen: Wesentlich öfter als früher begegnet man Leuten, denen man ansieht, dass sie Sozialhilfe-Empfänger sind. Es handelt sich fast durchweg um einheimische Männer. Man kann sie nicht als Penner bezeichnen, sie haben aber offensichtlich resigniert. Sie irren herum auf der Suche nach Leidensgenossen oder nach Menschen, die den Mut und die Zeit aufbringen, mal nachzufragen. Frauen sind weit weniger in der Gefahr abzustürzen, denn die Gesellschaft stellt relativ geringe Erwartungen an das ’schöne‘ Geschlecht, so dass kaum eine Frau daran scheitert.

Dagegen wird von den sogenannten ‚breiten Schultern‘ alles erwartet und gleichzeitig viel dafür getan, dass sie den Erwartungen nicht gerecht werden können. Unter anderem darum geht es in diesem Artikel. Das Problem ist unter anderem: Wenn Männern keine adäquaten Verdienstmöglichkeiten in der Legalität offen stehen, dann wenden sich nicht wenige den kriminellen Milieus zu! Anstatt still vor sich hin zu leiden, zieht es ein Teil der Kerle vor, ihr Geld mit halbseidenen bis illegalen, aber lukrativen Geschäften zu verdienen oder sich wahlweise bei der Antifa oder bei der Mafia zu verdingen.

Der Soziologe Gunnar Heinsohn hat 2003 in seinem Buch ‚Söhne und Weltmacht‘ dargelegt, dass in der Geschichte immer wieder ein übergroßer Anteil männlicher perspektivloser Jugendlicher eine Ursache für die Entstehung von Gewalt, Terror und Krieg gewesen ist (Neuauflage Oktober 2019). Wer eine friedliche Zukunft will, tut daher gut daran, nicht nur die Masseneinwanderung zu stoppen, sondern auch die Privilegierung und Protegierung der weiblichen Bevölkerung (siehe mein Beitrag: Gestresste Männer in der Frauengesellschaft).

Überfremdung ist kein Ausdruck, Peter Sloterdijk spricht von Überrollung.

Auf der anderen Seite sind mindestens ein Drittel der Stadtbevölkerung Menschen, die man schon auf den ersten Blick als Ausländer erkennen kann. Hinzu kommen weitere, die sich erst dann als Neubürger entpuppen, wenn sie tschechisch, russisch oder weiß der Teufel was für eine Sprache miteinander reden. In der Apotheke und im Supermarkt unterhalten sich die Mitarbeiterinnen gelegentlich auf Polnisch – das muss in Ordnung sein, denn uns Eingeborenen wurde Duldsamkeit verschrieben. Doch Migration schafft Armut, wie wir noch sehen werden.

Hinzu kommen die Islamisierung und neuerdings auch noch die Afrikanisierung. Meine Wahlheimat Karlsruhe ist plötzlich voll von Afrikanern und Afrikanerinnen! Ganz abgesehen von den vielen Arabern, Türken, Asiaten, Ost- und Südeuropäern. Die Deutschen machen gefühlt nur noch ein Drittel bis ein Viertel aus. Besonders gering ist ihr Anteil auf dem Arbeitsamt, vor allem bei der Hartz-IV-Verwaltung der Jobcenter. Täglich radeln oder gehen in meinem Wohnviertel Schwarzafrikaner an mir vorbei, immer häufiger sieht man sie auch mit dem Auto herumfahren. In dem Discounter, wo ich seit 20 Jahren einkaufe, arbeitet jetzt eine junge Afrikanerin mit mittelmäßigen Sprachkenntnissen. Dort hatte ich mich 2013 beworben – vergeblich; seither sind aber mehrere Migrantinnen und Migranten eingestellt worden. Bei meiner Internetagentur bewarben sich seit Ende 2018 zwölf junge Afrikaner beiderlei Geschlechts, alle mit perfekt gestalteten Bewerbungsunterlagen. Überfremdung ist kein Ausdruck, der Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk spricht von Überrollung. Gott sei Dank ist meine eigentliche Heimat im Himmel.

Die Politik der offenen Grenzen bewirkt, dass Wirtschaftsflüchtlinge z.B. aus Afrika und dem Nahen Osten der angestammten Bevölkerung die Lebens-Chancen streitig machen – angefangen vom Wohnraum über die Arbeitsplätze bis hin zu den Frauen. Selbst die Parkbänke werden immer häufiger von ‚Schutzsuchenden‘ besetzt, bei denen es sich in Wahrheit größtenteils um Schmarotzer handelt (von denen wir in den eigenen Reihen schon genügend haben). Einen teuflischeren Plan kann man sich kaum vorstellen, um ein Land zu demütigen und in den Abgrund zu stürzen!

Die Statistik der Passdeutschen wurde geschönt

Am 21.08.19 meldete die Welt: „Ein gutes Viertel (20,8 von 81,6 Millionen) der deutschen Gesellschaft hatte 2018 einen sogenannten Migrationshintergrund“. Wie bei den Arbeitslosenzahlen ist diese Statistik trickreich geschönt, denn nach der Definition des Statistischen Bundesamtes hat eine Person einen Migrationshintergrund, „wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt“. Thilo Sarrazin machte vor einem Jahr in seinem grünen Buch darauf aufmerksam, dass die Statistiker somit eine sehr enge Definition des Migrationshintergrunds zu Grunde legen, bei der er sich ziemlich schnell auswächst: „Nach dieser Legaldefinition wird der Migrationshintergrund bei Personen, die in der dritten oder vierten Generation in Deutschland leben, gar nicht mehr erfasst, wenn z.B. bereits die Großeltern die deutsche Staatsangehörigkeit erwarben. Der tatsächliche Einfluss von Einwanderung auf Zahl und Zusammensetzung der Bevölkerung ist also größer als statistisch erfasst. Diese Diskrepanz nimmt im Zeitablauf zu“ (Feindliche Übernahme; FBV 2018, Seite 247f).

Darüber hinaus muss man berücksichtigen, dass die Generationenfolge bei den Moslems eine kürzere Frequenz hat. Da z.B. Türken oder Araber nicht nur doppelt und dreifach so viele Kinder zeugen und gebären, sondern die Familiengründung schon in jungen Jahren erfolgt, kann ein 35-jähriger Passdeutscher locker bereits Großvater sein. Seine Enkel zählen in unserer Statistik zur autochthonen Bevölkerung. Doch immerhin verhindert die Definition, dass auch die steigende Zahl der Migrantenkinder, welche die deutsche Staatsbürgerschaft mit der Geburt erhalten, als Biodeutsche gelten.

Masseneinwanderung: eine Ungerechtigkeit, die keinem etwas bringt

Der große Austausch schreitet voran. Man lässt Millionen mittel, schlecht oder gar nicht qualifizierte Menschen ins Land, die die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt für unsere eigenen Arbeitslosen und Unterbeschäftigten noch weiter erhöhen – eine schlimme Ungerechtigkeit, die außerdem langfristig keiner Seite etwas bringt. Die gleichen Leute, die bei uns die Armut verschlimmern, werden in ihren eigenen Ländern gebraucht! Statt einer Win-Win-Strategie wird uns eine Lose-Lose-Situation untergejubelt.

Unter Verkennung der Realitäten auf dem vom Staat bewirtschafteten „Arbeitsmarkt“, beruhigen sich die Schlafschafe vor allem in Westdeutschland, die Einwanderer seien keine ernst zu nehmende Konkurrenz. Doch mit jedem arbeitswilligen Migranten steigt der Konkurrenzdruck auf alle, wenn auch in erster Linie auf Arbeitssuchende und prekär Beschäftigte. Verschärft wird der künstlich erhöhte Wettbewerb durch den Umstand, dass in der Gutmenschen-Gesellschaft Migranten (genau wie Frauen) als besonders schutzwürdig gelten, weswegen man sie staatlich fördert, bevorzugt einstellt und weniger von ihnen erwartet.

Die einheimischen Männer werden also ohne Not von innen und von außen in die Zange genommen, und das in einem Land, in dem ständig über den angeblichen Turbo-Kapitalismus gejammert wird! Die Schuld liegt aber wie fast immer bei Gevatter Staat. Selbst Beamte und andere etablierte Arbeitsplatzbesitzer werden sich dem bewusst verschärften Konkurrenzkampf langfristig nicht entziehen können, denn es kommt (unter anderem als Folge des Geldsozialismus der EZB) eine Weltwirtschaftskrise historischen Ausmaßes auf uns zu (Video: Banken-Experte Markus Krall am 18.08.19 im Gespräch mit Roland Tichy).

Zur Übertünchung werden uns Ammenmärchen erzählt, wonach die Einwanderung seit der ersten Anwerbung von Gastarbeitern in den 60er Jahren unsere Wirtschaft angekurbelt habe. Dabei wären wir auch ohne Italiener und Türken ausgekommen, man hätte nur die Löhne in bestimmten Branchen etwas erhöhen und/oder verstärkt Rationalisierungsmaßnahmen vornehmen müssen. In Wirklichkeit erhöht auch die zunehmende Einwanderung aus europäischen Ländern die Arbeitslosigkeit und den Druck auf die Löhne in Deutschland, so dass wir zum Beispiel sieben Millionen Minijobber zu verzeichnen haben. Daher sollten wir auch die EU-Freizügigkeit abschaffen, denn Massen-Migration schafft Armut.

Die Bevölkerung wird aufgefüllt wie Viehbestände

Wir stehen in einem schweren Kampf gegen die Priester des Gutmenschentums, die gerade dabei sind, aus der EU einen neuen totalitären Zentralverwaltungsstaat zu machen. Nicht genug dass der Totalausfall Ursula von der Leyen überraschend EU-Kommissions-Präsidentin geworden ist, obwohl sie auf keinem Wahlzettel stand. Jetzt strebt Flinten-Uschi auch noch eine 50-Prozent-Frauenquote in der EU-Kommission an (taz vom 26.08.19)! Mit dem Pakt für Migration wollen UNO und EU die Völker Westeuropas mit Menschen aus der Dritten Welt auffüllen, als handele es sich um Viehbestände. Das grenzt an Genozid und entspringt einem latenten Rassismus gegen den weißen Mann. Der Dalai Lama bezeichnet seit Jahrzehnten die Umvolkung Tibets durch die gezielte Ansiedlung von Chinesen als schleichenden Völkermord. Die Masseneinwanderung nach Deutschland und der Migrationspakt sind von ähnlichem Kaliber (Definition Völkermord nach der UN-Völkermordkonvention von 1951).

Unter der Bedingung der westlichen Wohlfahrtsstaaten schafft Migration zumindest Armut. Alexander von Schlaun schrieb am 06.10.18 in Facebook: „Für die Grünen sind die Deutschen ein Nazi-Volk ohne Recht auf Leben. Wenn das nicht Nazi ist – was dann?“ Wenn die AfD nicht bald in Regierungsverantwortung kommt, droht uns ein Bürgerkrieg oder die Islamisierung – wahrscheinlich sogar Beides. Vielleicht lässt sich der deutsche Michel aus Angst vor der Nazikeule alles gefallen. Dass sich aber ganz Europa widerstandslos knechten lässt, davon sollte man nicht ausgehen. Die patriotischen Parteien sind überall im Aufwind.

Zeit für eine libertär-konservative Verelendungstheorie

Noch nie in der Geschichte gab es so viele einheimische Männer, die sich selbst als Loser bzw. Versager sehen. Zu Unrecht, weil man nur in der freien Marktwirtschaft davon ausgehen kann, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Wir haben aber seit den 1970er Jahren ein System, das den Sozialismus noch weiter auf die Spitze getrieben hat: den Umverteilungsstaat! Ein Dickicht von Regelungen und Gesetzen sorgt für ein wirres Durcheinander von Umverteilungen von oben nach unten, aber oft auch umgekehrt (z.B. beim EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)).

In diesem System werden Lebens-Chancen nicht erarbeitet, sie werden nach undurchsichtigen Algorithmen (Marke „soziale Gerechtigkeit“) zugeteilt, die jeder Gerechtigkeit Hohn sprechen. In vielen Fällen fließt das Geld lediglich von der rechten Tasche in die linke Tasche. Den größten Batzen streicht der Beamtenapparat ein, weswegen das Heer von Beamten, Pensionären und Angestellten im öffentlichen Dienst zu den Profiteuren zählt. In diesem übertriebenen Sozialstaat haben im Wesentlichen nur noch linientreue Staatsbedienstete und Mitarbeiter der Armutsindustrie ungestört die Möglichkeit an ihrem Glück zu schmieden.

Wenn man die Muse hätte, die Karl Marx und Friedrich Engels zur Zeit des Frühkapitalismus hatten, könnte man mühelos eine umfangreiche Verelendungstheorie entwickeln, die den übertriebenen Sozialstaat anprangert. Diese Muse haben wir leider nicht, weil mindestens seit zehn Jahren eine Revolution von oben stattfindet, die wir abwehren müssen. Die Kartellparteien von der Linkspartei bis zur CDU nutzen ihre derzeit existierende Gestaltungsmehrheit, um die Gesellschaft noch schnell komplett umzubauen!

Es ist ihnen egal, dass sie ihre Mehrheiten durch Wählerstimmenkauf, Täuschung vor allem der älteren Wähler und massenmediale Propaganda erschlichen haben; oder durch den anhaltenden Import von neuen Wählerschichten. Martin Sellner hat des Öfteren auf das Phänomen der ‚ethnischen Wahl‘ aufmerksam gemacht: Viele Passdeutsche wählen taktisch links oder grün und unterwandern im Auftrag ihrer Clans die Blockparteien, obwohl sie als fundamentalistische Muslime mindestens erzkonservativ und nationalistisch drauf sind (Video vom 31.12.18).

Am Ende müssen die Männer die Kastanien aus dem Feuer holen

Der AfD wird ein Mehrfronten-Krieg aufgezwungen, denn sie muss sich mich fast allen Gesellschaftsbereichen gleichzeitig beschäftigen, weil das Zerstörungswerk dort überall unter Rückgriff auf unterschiedliche Ideologien vorangetrieben wird: Im Arbeitsleben, in Ehe und Familie, in Schule und Universität, in Wirtschaft und Industrie, bei der Ernährung, in den Sektoren Landwirtschaft, Verkehr, Energie, Wohnen, im Geldwesen, im Gesundheitswesen, in der Justiz, bei den Massenmedien, bei der inneren und äußeren Sicherheit und nicht zuletzt in der Europäischen Union.

Es ist kein Zufall, dass in der Politik und in vielen der genannten Subsysteme den Frauen zur Dominanz verholfen wurde – z.B. mit allerlei offiziellen und inoffiziellen Quotenregelungen. Und eines ist klar: Auch wenn wir den Niedergang zu einem guten Teil unseren Quotenfrauen zu verdanken haben (mit Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Christine Lagarde an der Spitze) – alle werden am Ende von den Männern erwarten, die Kastanien aus dem Feuer zu holen, sprich: in den Krieg zu ziehen.

Der deutsche Wohlfahrtsstaat wurde auf die halbe Welt ausgebreitet

Noch weit schlimmere Wirkungen entfaltet der Wohlfahrtsstaat von Schland, seit er zu allem Überfluss auch noch auf die halbe Erde ausgebreitet und zum Sozialamt der Welt erhoben wurde! Motto: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Die verordnete Willkommenskultur und die Politik der offenen Grenzen haben eine Sogwirkung aufgebaut, welche die Flüchtlingsströme maßgeblich auslöst, über die in den Massenmedien mit Krokodilstränen berichtet wird. Von dem Kindergeld und dem ganzen Sozial-Klimbim profitieren (kurzfristig und vordergründig) neben der Unterschicht in erster Linie die moslemischen Kolonisten, schon deshalb sollten wird den Sozialstaat eindampfen.

Thilo Sarrazin schreibt in seinem grünen Buch, alles sei noch schlimmer gekommen, als er in „Deutschland schafft sich ab“ (2010) prophezeit hatte: „Seit 2010 sind aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten etwa 1,5 Millionen Menschen nach Deutschland zugewandert, und ein Ende ist nicht abzusehen. Die meisten davon sind männlich und extrem jung. Soweit sie bleiben, werden sie Familiennachzug in Anspruch nehmen und große Familien gründen. Der deutsche Sozialstaat macht bekanntlich die Familiengründung materiell auch dann attraktiv, wenn man sich wegen mangelhafter Qualifikationen und unzureichender Sprachkenntnisse nicht am ersten Arbeitsmarkt etablieren kann. Der Wohlstand von Transferempfängern in Deutschland wächst mit der Zahl ihrer Kinder“ (Feindliche Übernahme; FBV 2018, Seite 258 f).

Ein dezentraler Generalstreik als ziviler Ungehorsam und Soziale Verteidigung

Wer in diesen Tagen seinen Job verliert, braucht sich keinen Kopf zu machen, wenn er keine neue Arbeit findet. Er kann getrost Hartz IV beantragen, das ist für die Gesellschaft mittel- bis langfristig das Beste. Ganz abgesehen davon, dass es sich für Niedrigverdiener wegen der Missachtung des Lohnabstandsgebots nicht rentiert, arbeiten zu gehen (Vortrag von MdB Jörg Schneider vom 22.08.19). Wenn der Staat seine Kernaufgaben nicht erfüllt (eine ideologiefreie Justiz, innere und äußere Sicherheit), warum sollten wir dann Steuern und Sozialabgaben abführen?

Es ist besser für Deutschland und Europa, wenn wir das System der hemmungslosen Staatsverschuldung und der erzwungenen Null-Zinsen nicht weiter stabilisieren, sondern die Arbeit verweigern und Sozialhilfe beantragen! Wer das tut, der beteiligt sich an einem dezentralen Generalstreik, der durch sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben die Staatsfinanzen weiter belasten und endgültig zum Kollaps bringen kann. In Anlehnung an einen Titel von Ton Steine Scherben (1970) überschreibt der identitäre Rapper Komplott einen seiner Songs mit Macht kaputt, was euch kaputt macht.

Noch produktiver wird die vorübergehende Auszeit dann, wenn wir den Zeitgewinn für den Widerstand nutzen. Man kann etwa in den alternativen Medien und/oder in den Sozialen Netzwerken aktiv werden, in der AfD mitarbeiten und sich an den Demonstrationen gegen den Bevölkerungsaustausch beteiligen (siehe mein Beitrag: Arbeitsverweigerung als persönlicher Generalstreik). Doch selbst wenn einer wenig tut und das Leben einfach nur genießt, ist das in Ordnung. Denn es ist allemal besser an Ort und Stelle zu bleiben als permanent und unbelehrbar in die falsche Richtung zu gehen! Man sollte nichts übertreiben, denn auch auf den Männern des Widerstands liegt ein ungeheurer Erfolgsdruck.

Wir leben in einer Frauengesellschaft

Wir leben in einer frauenzentrierten Gesellschaft, was die AfD nur zum kleinen Teil auf dem Schirm hat. Wir Männer werden nicht nur vom Staat und vom Chef, sondern auch von unseren (potenziellen) Frauen unter Druck gesetzt. Auch Journalisten der alternativen Medien und AfD-Funktionäre sind in der Gefahr, sich zum Arbeitssklaven zu machen (oder zum Weltrettungs-Knecht). Sie versuchen dann Frau und Kinder zu ernähren, indem sie sich möglichst gut als Retter des Abendlands verkaufen. Wer hoch hinaus will, muss bedenken: AfD-ler sind eher wirtschaftsliberal und werden daher nie so mächtig, finanzkräftig und sexy sein wie die Parteigänger unseres politisch-medialen Komplexes. Warum? Weil sie sich den Staat nicht zur Beute machen.

Der Rundum-Sorglos-Staat erzwingt nicht nur auf verschiedenen Ebenen eine Umverteilung (unter anderem) von den Männern zu den Frauen. Er zersetzt auch die traditionellen naturrechtlichen Solidarsysteme wie die christliche Ehe, die bürgerliche Familie, die Verwandtschaft und die Dorfgemeinschaft, indem er sie nach und nach ersetzt und obsolet macht. Der libertäre Sozialwissenschaftler Hans-Hermann Hoppe sagt dazu: „Der Wert der Ehe, der Familie und der Kinder wird fallen, wenn sie weniger gebraucht werden, weil man sich auf ‚öffentliche‘ Hilfe stützen kann.“ Auch deswegen wäre es gut, wenn der überspannte Sozialstaat lieber heute als morgen verschwinden und der freien Marktwirtschaft Platz machen würde.

Einer der vielen Vorzüge des unverfälschten Kapitalismus ist, dass er auch ohne staatliche Gelder auskommt. Nach dem absehbaren Zusammenbruch der Systeme kann er das unter Beweis stellen, wenn man ihn nur lässt und auf staatlichen Dirigismus verzichtet. In einer freien Marktwirtschaft gibt es für gering Qualifizierte geringe Löhne. Das ist sowohl gerecht als auch sozial, weil nur dann genügend Arbeitsstellen geschaffen werden können, wenn die Löhne auch nach unten flexibel sind. Im ungetrübten Kapitalismus gibt es niedrige Berufseinstiegs-Barrieren, kaum Arbeitslose und daher Teilhabe für alle. Und es gibt jede Menge Anreize für Geringverdiener, mehr zu arbeiten und beruflich aufzusteigen!

Das Märchen vom reichen Land

Der Ökonom und Journalist Daniel Stelter veröffentlichte im September 2018 ein Buch, in dem er eine linke Lebenslüge widerlegt und gnadenlos mit den Eliten abrechnet: Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert. Zitat: „Das vermeintlich reiche Land Deutschland unterminiert die zukünftige Fähigkeit Einkommen zu generieren zugunsten des heutigen Konsums und brüstet sich Geld zu sparen. In Wirklichkeit ist es eine Chimäre: Wir erhöhen die Staatsschulden, wir investieren nicht in die Zukunft, und die Politiker stellen sich hin und sagen: Wir als reiches Land …. Das ist ein Verbrechen an der Bevölkerung!“. In einem Youtube-Interview kritisiert Stelter: „Wir machen eine Politik, die unseren Wohlstand von allen Seiten verfrisst bzw. verschleudert und nicht in der Lage ist für die Zukunft vorzusorgen“ (Minute 18:23)

„Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 2,1 Millionen Migranten mehr Zuwanderer ins Land als jemals zuvor. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge,“ hieß es in der Welt vom 19.07.16. In dem Artikel ging es um die implizite Staatsverschuldung, bei der berücksichtigt wird, welche Rücklagen die öffentliche Hand bilden müsste, um die versprochenen Sozialleistungen in Zukunft bezahlen zu können. Redakteurin Dorothea Siems erläutert, warum auch bei den Staatsfinanzen Migration Armut schafft: „Die deutsche Gesamtverschuldung beträgt 6,2 Billionen Euro. Finanzökonom Bernd Raffelhüschen rechnet vor, dass die Flüchtlingswelle dieses Finanzloch um bis zu 1,5 Billionen Euro vergrößern kann“ (Auf unsere Kinder wartet die 7,7-Billionen-Euro-Lücke).

Drei Jahre später ist Raffelhüschens Prognose fast schon Realität, denn bei der gleichen Berechnung seines Freiburger Forschungszentrums ‚Generationenverträge‘ kommt er für das Jahr 2019 (bei einer offiziellen Staatsverschuldung von knapp 2000 Milliarden Euro) bereits auf eine implizite Staatsschuld von 7600 Milliarden Euro (FAZ vom 04.07.19: „7,6 Billionen Euro Staatsschulden“).

Natürlich sind die Ersetzungsmigration und der Pseudo-Feminismus nicht die einzigen Ursachen der Verarmung und Überschuldung Deutschlands. Weitere Gründe sind hunderte Milliarden für die Energiewende, die Euro-Rettung, die Target-2-Salden, gigantische Verluste der Sparer aufgrund des Nullzinses sowie immer noch weiter steigende Mitgliedsbeiträge und Sonderzahlungen an UNO und EUDSSR.

Marx, Bebel und Lassalle würden sich im Grabe umdrehen

Auch kommt hinzu, dass die Finanzierung des Wohlfahrtsstaats einseitig den Faktor Arbeit belastet, was die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft mindert und uns wie ein Klotz am Bein hängt. Viele Millionen Arbeitnehmer wurden dauerhaft vom Produktionsprozess ausgeschlossen, weil vor allem die männerdominierten Arbeitsplätze in der Industrie seit Jahrzehnten wegrationalisiert oder ins Ausland verlagert werden. Vor 14 Jahren hat uns Hans Werner Sinns Buch ‚Ist Deutschland noch zu retten?‘ (Ullstein 2005) den Blick für die destruktive Agenda der Gewerkschaften geschärft. Diese haben unter Missbrauch ihrer Macht nach Art eines Kartells (mit Preisabsprachen unter den Anbietern von Arbeit) die Löhne so weit hochgeschraubt, dass wir mit den höchsten Arbeitskosten weltweit belastet werden.

Bis dato hatte ich vor allem den ausufernden Sozialstaat mit den hohen Lohnzusatzkosten und mit dem von ihm generierten Anspruchs- und Besitzstands-Denken als Verursacher des Untergangs gesehen. Die Gewerkschaften sind jedoch noch schlimmer. Sie nehmen die (offiziell) über 2,28 Millionen Arbeitslosen (Stand Sommer 2019) und die Millionen prekär Beschäftigten nicht nur in Kauf. Nein, laut Sinn ist z.B. die steigende Zahl der Langzeitarbeitslosen geradezu der Beleg ihrer Effizienz, der Beweis ihrer Daseinsberechtigung – freilich nur aus Sicht der Arbeitsplatzbesitzer. Gäbe es keine Arbeitslosigkeit, dann würde dies bedeuten, dass das von den Gewerkschaften erkämpfte Lohnniveau auch nicht höher wäre, als derjenige Lohn, der sich am Markt ohnehin (auch ohne die Gewerkschaften) durch die Nachfrage herausgebildet hätte. Der damalige ifo-Präsident schrieb auf Seite 152: „Marx, Bebel und Lassalle würden sich im Grabe umdrehen, müssten sie erleben, wie die gewerkschaftliche Kartellpolitik ein neues Proletariat schafft, das bereits seine Kinder daran gewöhnt, dass es für sie keinen Platz in der Gesellschaft gibt“.


Siehe mein Beitrag: Gestresste Männer in der Frauengesellschaft sowie Alexander Gaulands Rede in schriftlicher Form: „Europa als Siedlungsgebiet, das Einwanderern aus aller Welt offensteht“

Passend zum Thema auch mein Aufsatz: Arbeitsverweigerung als persönlicher Generalstreik

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