Araber-Clans im Westen: „Zusammenprall der Kulturen“

Zusammenprall der Kulturen
Zusammenprall der Kulturen, das erinnert an die Offenbarung: „Es wurden losgelassen vier Engel, die bereit waren zu töten (…) Die Zahl des reitenden Heeres war zwanzigtausendmal zehntausend (…) Es wurde getötet der dritte Teil der Menschen“ (Kap. 9, 15-18). Foto: Nachdruck der 1. Luther-Bibel (1534). Der Reformator kommentierte am Rand: „Das ander Wehe, das ist der Mahometh mit den Saracenen“.

Bernd Baumann: „Wir müssen den Angriff orientalischer Großfamilien auf unseren Rechtsstaat abwehren. Wie die Mafia versuchen sie, Polizei und Justiz zu unterwandern. Beamte des Berliner Landeskriminalamtes warnen, dass die ‚Unterwanderung durch arabische Großfamilien bereits begonnen hat‘. In Schleswig-Holstein wurde jüngst ein Polizeianwärter bei Clan-Vergehen erwischt. Nach der Festnahme stellte er fest: Seine Familie sei für ihn ‚wichtiger als der Eid auf die Verfassung‘.“ – Hier die Rede des AfD-Politikers im Wortlaut + Sarrazin über den Zusammenhang Verwandtenheirat und Stammes-Gesellschaft.

Von Thomas Rettig

Die AfD forderte am 27.06.19 im Bundestag ein konsequentes Vorgehen gegen kriminelle Clans. Das Problem mit den orientalischen Großfamilien sei heute bereits kaum in den Griff zu kriegen, warnt die Alternative für Deutschland (siehe auch das Video von Fraktions-Chefin Alice Weidel vom gleichen Tag). Doch die kriminelle Energie vieler Clans könne sich durch die millionenfache Zuwanderung aus arabischen Staaten vervielfachen, es finde ein Zusammenprall der Kulturen statt. In dem Antrag regt die einzige wirkliche Oppositionspartei die Erstellung und Veröffentlichung ausführlicher Statistiken zur Clan-Kriminalität an. Gedacht ist an ein eigenständiges Lagebild beim Bundeskriminalamt und nicht wie bislang nur als Unterkapitel zur Organisierten Kriminalität. Das Zahlenwerk solle jährlich erscheinen und „nicht nur die Gruppe der türkisch-arabischen Mhallamiye umfassen, sondern alle Clan-Gruppen, die in Deutschland mittlerweile kriminell in Erscheinung treten, also auch süditalienische, türkische, kurdische, libanesische, palästinensische, irakische, syrische, albanische, tschetschenische, nigerianische und sonstige Clans“.

Das typische Clan-Mitglied erkennt man daran, dass er und seine Familie Hartz 4 oder andere Sozialleistungen bezieht und dennoch mit Nobelkarossen durch die Gegend fährt. Daher sollen nach Wunsch der AfD zusätzliche Informationen von verschiedenen Behörden zusammengeführt werden wie zum Beispiel Daten zum Sozialleistungsbezug, solche der Finanz- und Jugendämter sowie Erkenntnisse über Verbindungen zu islamistischen Organisationen. Darüber hinaus fordert die AfD „anonyme Befragungen von Polizeibeamten, Staatsanwälten und Richtern, ob in der Vergangenheit bereits Bedrohungen oder Einflussnahmen stattgefunden haben“. Des Weiteren regen die ‚Rechtspopulisten‘ an, beim Bundeskriminalamt eine Ermittlungsgruppe zur „Feststellung der echten Identität von angeblich staatenlosen Mitgliedern“ krimineller Clans einzusetzen. Und schließlich wird gefordert, den Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft und die Ausweisung von sogenannten Intensivtätern unter den Clanmitgliedern zu erleichtern.

Auf die zwölf Punkte des AfD-Vorstoßes folgt eine sechsseitige Begründung, die es in sich hat. Es handelt sich um eine gut lesbare Aufarbeitung von Informationen über die überwiegend moslemischen Clan-Familien in Deutschland, bei deren Lektüre es einem angst und bang werden kann. Es wird in dem Text auf wissenschaftliche Studien und auf Artikel in den Mainstream-Medien Bezug genommen, die in 38 Fußnoten aufgeführt sind.

Die Federführung bei dem AfD-Antrag hatte Bernd Baumann, Geschäftsführer der AfD-Fraktion, der immer die Pressekonferenzen zu den Initiativen der AfD am Anfang der jeweiligen Sitzungswoche leitet. Seine eindringliche Bundestagsrede veröffentlichen wir an dieser Stelle als Video und in schriftlicher Form (in Anlehnung an das Plenar-Protokoll):

„Herr Präsident, meine Damen und Herren, in Deutschland geht die Angst um. Wer etwas gegen arabische Clans sagt, muss um sein Leben fürchten. Auch Deutschlands renommiertester Clan-Forscher Ralph Ghadban kann sein Haus jetzt nur noch unter Polizeischutz verlassen. Schon 2003 hatte er deutschlandweit Alarm geschlagen. Er warnte: „Die Lage wird immer bedrohlicher, es muss dringend was passieren!“. Und was ist passiert in 16 Jahren? Die Clans wurden immer mächtiger, immer brutaler! Und das Konzept der Altparteien? Weglügen und wegbetrügen, die Multikulti-Träume sollten nicht an der Realität zerplatzen. Das war das Problem.

Und was ist heute Realität? Allein in Nordrhein-Westfalen zählt die Polizei über 100 kriminelle Großclans mit jeweils bis zu 900 Familienmitgliedern. Allein diese 100 Clans in NRW begingen in nur zwei Jahren über 14 000 Straftaten. Die häufigsten Verbrechen dabei: schwere Gewaltdelikte, Körperverletzung bis hin zur Tötung, Raubüberfälle mit Schusswaffen, Diebstahl, Schutzgelderpressung. Sie handeln mit Waffen, sie handeln mit Drogen, mit Menschen! Massenhaft und brutal zwingen sie junge Frauen in ihre Bordelle. Die Clans beherrschen ganze Stadtteile. Ob Essen, Bremen oder Berlin: Die Lage wird immer dramatischer.

Wissen Sie, wie viele Mitglieder diese Clans mittlerweile haben? Wissen Sie das? 200 000! Meine Damen und Herren, das ist mehr, als die Bundeswehr Soldaten hat! Auch die Polizei stellt hierzulande nur 270 000 Kräfte. Und die sind ja bereits heillos überlastet, müssen sie ja auch noch Abertausende gewaltbereite Islamisten beschatten. Kriminelle Clans und islamistischer Terror: beides, tödliche Folgen Ihrer verfehlten Politik. Sie überfordern nicht nur die Polizei, Sie überfordern unser ganzes Land!

Viele Polizisten vor Ort haben längst resigniert. Der Leiter der Dienststelle ‚Organisierte Kriminalität‘ im Bundesland Bremen sagt wörtlich: „Mit polizeilichen Mitteln ist das Problem nicht zu lösen. Die Strukturen sind schon zu verfestigt“. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung resümiert: „Die Polizei bekommt das Problem nicht in den Griff. Alleingelassen von der Politik, hat sie weitestgehend kapituliert“ [FAZ vom 28.05.2017, S. 24: Berlin gehört den Clans].

Was tut die Politik jetzt? Nordrhein-Westfalens CDU-Innenminister jammerte jüngst im ‚Spiegel‘: „Wir haben es verpennt“. Verpennt? Das kann ein Schüler sagen, wenn er mal zu spät kommt. Ihr Nichtstun ist Staatsversagen und grenzt an Mittäterschaft! Und um das zu verschleiern, produzieren Sie jetzt sogenannte Razzien und dramatische Fernsehbilder. Dutzende Polizeiwagen, nachts mit Blaulicht, sollen den Bürgern vorgaukeln, der Staat täte endlich irgendwas. Aber Experten wie der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter sehen darin „reine Showeffekte“ ohne echte Wirkung gegen die Clans.

Glauben Sie doch nicht, dass die Bürger so dumm sind! Auf Dauer durchschauen sie diese Bilder als das, was sie sind: hohle Inszenierungen, meine Damen und Herren! Die Clankriminalität wütet längst bundesweit. Es braucht bundesweite Lösungen. Wir fordern die Vernetzung aller Informationen aller betroffenen Behörden, die Verbesserung der rechtlichen, personellen und technischen Ausstattung der Polizei auf Bundesebene. Wir brauchen endlich eine Gesamtstrategie! Wir müssen den massiven Angriff orientalischer Großfamilien auf unseren Rechtsstaat abwehren. Stimmen Sie unserem Zwölf-Punkte-Plan zu! Denn die Clans sind längst dabei, ihre Macht weiter auszubauen. Wie die Mafiaclans in Süditalien versuchen sie, Polizei und Justiz zu unterwandern.

In einem offenen Brief warnen Beamte des Berliner Landeskriminalamtes, dass die „Unterwanderung durch arabische Großfamilien bereits begonnen hat“. Auch in Schleswig-Holstein wurde jüngst ein Polizeianwärter bei Clan-Vergehen erwischt. Nach der Festnahme stellte er fest: Seine Familie sei für ihn „wichtiger als der Eid auf die Verfassung“. Das ist die Mentalität von Clans und Mafia! Jetzt dringt sie in unsere Sicherheitsorgane ein – sehen Sie das nicht? Unser Staat ist in Gefahr!

Und was machen die Linksgrünen? Ihr Multikulti-Wahn macht Sie blind. Beispiel Berlin, da regieren SPD mit Grünen und Linken. Sie wollen um jeden Preis mehr Polizeianwärter mit Migrationshintergrund. Deren Anteil erreicht in Berlin jetzt schon 45 Prozent! Ein altgedienter Polizist beschreibt in der Presse die Stimmung an der Berliner Polizeiakademie: „In vielen Klassenräumen lag Müll und Dreck, Auszubildende hatten ihre Füße auf dem Tisch. Polizeianwärter sprachen in Grüppchen ausschließlich türkisch oder arabisch. Ich hatte nicht das Gefühl, an einem Ort zu sein, wo Polizisten ausgebildet werden“. Unsere eigenen Polizisten vor Ort fürchten die Unterwanderung! Sie haben zu Recht die italienischen Mafia-Clans vor Augen. Sie wissen, wie zersetzend Clanbildung für den ganzen Staat sein kann, meine Damen und Herren!

Aber lassen Sie mich eines an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: Unzählige Migranten integrieren sich ja gut – aus den unterschiedlichsten Kulturen, von Vietnam über Polen bis nach Brasilien. Auch in der Polizei machen sie einen guten Job. Aber gerade dann fällt doch auf, wie bestimmte Gruppen aus dem Rahmen fallen. Nur bei diesen weichen Normen und Werte so sehr ab, werden sie so aggressiv und rücksichtslos gelebt. Nur bei diesen geht die innere Abschottung so weit, dass die Polizei nicht mal verdeckte Ermittler einschleusen kann, wie sie es sonst bei organisierter Kriminalität tut.

Die Polizei spricht von ethnisch-kultureller Kriminalität bzw. von Ethno-Clans, sieht also die Ursachen in der Herkunftskultur. Was wir hier bei uns sehen, ist der Zusammenprall grundsätzlich verschiedener Kulturen, meine Damen und Herren! Selbst der ‚Spiegel‚ spricht bei dem Clanproblem jetzt offen von einem „Kampf der Kulturen“. Die AfD weiß das schon lange. Dafür beschimpfen uns die Linksgrünen bis tief in die CDU hinein als Rassisten. Doch die Wahrheit gibt uns recht, meine Damen und Herren!

Wir müssen die Unterschiede besser verstehen. Michael Lüders, der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, sagt: Die Gesellschaften im Nahen Osten sind ganz anders als in Westeuropa. Sie sind, so Lüders wörtlich: „von Clan- und Stammesstrukturen bestimmt“. Einer der weltweit führenden Migrationsforscher, der Oxford-Professor Paul Collier, sagt: „Es gibt, so unbequem das sein mag, erhebliche kulturelle Unterschiede, die das soziale Verhalten prägen. Migranten bringen ihre Kultur mit“. Und die Polizeipraktiker vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen bestätigen das: „Hier werden tradierte Verhaltensmuster aus den Herkunftsgebieten in Deutschland weitergelebt“.

Nehmen Sie das endlich zur Kenntnis: Kulturunterschiede können gigantisch sein! Die Clans zeigen das in aller Brutalität. Wir müssen den massiven Angriff orientalischer Großfamilien auf uns und unseren Rechtsstaat abwehren! Nur so können wir unsere Kultur und Identität bewahren – sie sind die Voraussetzung unserer Freiheit. Wir wollen nicht orientalisiert werden, meine Damen und Herren! Das muss hier mal deutlich gesagt werden. Ethnie, Kultur und Identität – das werden die Themen der nächsten Jahrzehnte sein“.


Kleine Ergänzung am Rande: Thilo Sarrazin machte vergangenes Jahr in seinem jüngsten Buch auf den Zusammenhang zwischen Inzucht und Clanbildung aufmerksam: „Es hat sich nämlich gezeigt, dass das Institut der Verwandtenheirat Clanstrukturen begünstigt und die Kooperationsbereitschaft zwischen Nichtverwandten senkt. Gesellschaften, die stark geprägt sind durch Verwandtenheirat, haben schwache Institutionen und kaum Solidarität über das verwandtschaftliche Umfeld hinaus. Dies fördert Rückständigkeit und behindert den Aufbau eines modernen Staatswesens, wie sich beispielhaft im Nahen Osten zeigt“. (Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht; FBV 2018, Seite 162).

Die Zahlen, die der Gott-sei-bei-uns des Gutmenschentums anführt, sind verstörend: „Verwandtenheirat betrifft in Marokko 30 Prozent aller Eheschließungen, in Subsahara-Afrika knapp 40 Prozent, in Syrien 47 bis 60 Prozent, im Irak 30 bis 40 Prozent. In der Türkei werden, je nach Landstrich, 20 bis 30 Prozent aller Ehen unter Verwandten arrangiert. ‚Der langjährige Leiter der genetischen Beratungsstelle der Berliner Charité, Jürgen Kunze, hat im Nahen Osten Regionen mit bis zu 80 Prozent Verwandtenehen gefunden‘. Auch unter den Muslimen in Zentralasien, Pakistan, Indien und Bangladesch ist Verwandtenheirat weit verbreitet. In Europa liegt Verwandtenheirat bei unter 1 Prozent. Allerdings bringen muslimische Einwanderer diesen Brauch aus ihrer Heimat mit, sodass er sich in diesen Kreisen jetzt auch in Europa verbreitet“ (Seite 161).

Auf Seite 175 ergänzt Sarrazin: „Diese traditionsreiche Praxis hat negative genetische Folgen, die sich auch an der relativ hohen Verbreitung von Missbildungen und Geburtsdefekten bei den in Europa lebenden Muslimen zeigen“. [Das Buch enthält auf den Seiten 310 bis 314 ein spannendes Unterkapitel zum Thema kriminelle arabische Clans].


Passend zum Thema unser Beitrag: „Europa als Siedlungsgebiet, das Einwanderern aus aller Welt offensteht“

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