„Schreibtischtäter benennen – Gegen linke Gewalt“

Die Identitäre Bewegung startete eine Kampagne gegen den grassierenden Linksextremismus in Deutschland.

Gegen linke Gewalt
Vor dem ARD-Hauptstadtstudio: „Verharmlosung, Relativierung, Verschweigen: Wann reden Sie über linke Gewalt?“

Von Thomas Rettig

Am frühen Morgen des 14. Januar 2019 führte die Identitäre Bewegung eine Aktion gegen linke Gewalt in mehreren deutschen Städten gleichzeitig durch. Unter anderem hingen die Aktivisten an den Eingängen von Parteibüros und Medienhäusern Plakate mit dem Bild des schwer verletzten Frank Magnitz auf. Titel: „Linksextremismus – wir brechen euer Schweigen“. Anlass des (wie immer) gewaltfreien symbolischen Protests war die Häufung von Gewalt gegen AfD-Mitglieder, zum Beispiel der lebensgefährliche Angriff auf den Bremer Bundestagsabgeordneten eine Woche zuvor.

Die Identitäre Bewegung, die zu Unrecht in den Verfassungsschutzberichten auftaucht, schreibt auf ihrer Homepage zu den Beweggründen der Aktion: „Identitäre Aktivisten setzen in den Morgenstunden in ganz Deutschland ein Zeichen gegen die Linke Gewalt und die ideologischen und moralischen Verantwortlichen in den Parteibüros und Redaktionsstuben. Wir tragen unseren Protest zu denen, die diese Gewalt und den Terror verharmlosen, ignorieren und sogar befürworten. Vor mehreren Gebäuden wie der Spiegel Zentrale in Hamburg, der SPD Bundeszentrale oder dem ARD Hauptstadtstudio und der Bundeszentrale der Grünen in Berlin haben wir durch das Auslegen klassischer linksextremer Utensilien sowie Plakaten mit klaren Aussagen darauf aufmerksam gemacht, dass sie die linke Gewalt legitimieren oder einfach nur wegschauen, wenn Kritiker und Patrioten zusammengeschlagen werden oder ihr Eigentum zerstört wird.“ Einen Zusammenschnitt der Protest-Aktion gibt es in einem kurzen Youtube-Video.

Die als rechtsradikal verteufelten Identitären hefteten also Plakate an, hielten Transparente hoch und bauten zum Zweck der fotografischen Dokumentation symbolisch die oft benutzten Hilfsmittel linker Gewalttäter auf, wie zum Beispiel Pflastersteine und rote Fahnen an Fahnenstangen, die so kurz und robust sind, dass man sie als Knüppel einsetzen kann. Mit dabei waren Identitäre unter anderem in Duisburg, Dresden, Frankfurt, Ulm, Konstanz, Rottweil, Augsburg und Stuttgart. Mehrere Medien fabulierten daraufhin von einem Angriff auf die Pressefreiheit, hatten aber geschwiegen, als Ende Mai 2018 Facebook und Instagram sämtliche Seiten der Identitären Bewegung wegen angeblichen „organisierten Hasses“ entfernten, so dass die konsequent gewaltlose Gruppierung von einem Großteil der sozialen Medien bis heute ausgeschlossen ist. Es war die Rede von einer Attacke gegen die Taz in Berlin bzw. gegen eine Mitarbeiterin der linken Tageszeitung. Damit wird die Wahrheit allerdings auf den Kopf gestellt, denn die Frau riss die eben erst mit Klebestreifen angebrachten Plakate runter und griff einen der Aktivisten an, der sie lediglich zur Seite geschoben hatte.

Bei dem angeblichen Rüpel handelt es sich um Robert Timm, den Regionalleiter der IB Berlin/Brandenburg. Er erklärte gegenüber der Jungen Freiheit: „Während allein in der letzten Woche ein AfD Bundestagsabgeordneter brutal zusammengeschlagen und einem Aktivisten der Identitären Bewegung das Auto angezündet wurde, spricht man heute von vermeintlichen ‘Attacken‘ über eine Aktion, die lediglich mit Plakaten und Bannern symbolisch und friedlich das Problem linksextremer Gewalt und ihrer Fürsprecher thematisiert“.“

Zwei Tage danach analysierte Martin Sellner in einem seiner Videos die konzertierte Aktion der IB sowie die entlarvenden Reaktionen der veröffentlichten Meinung darauf. Dabei hatte der Chef der Identitären Bewegung Österreich eben diesen Robert Timm zugeschaltet, der die „grauenhafte Attacke“ auf die angeblich völlig verängstigte Taz-Redaktion in Berlin zu verantworten hat. Er erläuterte, dass er die Taz-Mitarbeiterin deswegen beiseiteschob, weil sie sich zu dem aufgebauten Mahnmal mit den Pflastersteinen und den Stöcken gebückt hatte und zu befürchten war, dass sie diese als Waffe gegen die nebenstehende IB-Aktivistin einsetzen würde (Minute 15:13):

Auslöser für die IB-Kampagne war der Anschlag auf den AfD-Landesvorsitzenden Frank Magnitz am Abend des 7. Januar 2019, bei dem der Bundestagsabgeordnete schwere Verletzungen am Kopf erlitt, so dass er vorübergehend das Bewusstsein verlor und keine Erinnerung mehr an den Vorgang hat. Die drei Täter, die von Überwachungskameras bei dem Überfall teilweise gefilmt wurden, kamen vermutlich aus dem linksradikalen Lager. Aus dem vor zwei Tagen von der Polizei veröffentlichten Material der Überwachungskameras kann man erkennen, dass einer der Gewalttäter unter anderem mit einem hellen länglichen Gegenstand in seiner linken Hand auf Magnitz eingeschlagen hatte (siehe Artikel von Simon Niederleig in diesem Blog).

Kritiker äußerten den Verdacht, dass die Bremer Polizei die Videos manipuliert haben könnte, unter anderem weil der Zeitstempel verschwommen ist und Sprünge zu verzeichnen sind. Jürgen Fritz hat sich in seinem Blog mit diesen Anschuldigungen auseinandergesetzt: „Was sagt die Bremer Polizei zu den Manipulationsvorwürfen? JFB hat nachgefragt„. Weitere Details zu den Überwachungskameras hat Peter Egal auf VK veröffentlicht. Hagen Grell vermutet, „dass hier ein super hochauflösendes 4K-Video auf ein kleines 480P-Video heruntertransformiert wurde. Auf dem Originalvideo kann man sicher die Täter glasklar erkennen“ (Minute 7:43). Ein anderer Youtuber, Oliver Janich, spricht von „Strafvereitelung im Amt„.

Die Wochenzeitung Junge Freiheit hat einige der „Antifa“-Anschläge gegen die oppositionelle ‚Alternative für Deutschland‘ zusammengetragen: „Überfälle, Brandanschläge, Farbattacken: Gewalt gegen die AfD – Der Fall Magnitz ist kein Einzelfall„.

Siehe Beitrag in diesem Blog: „Freispruch für die Identitäre Bewegung Österreich„.

SPD-Bundeszentrale
Plakate mit dem schwer verletzten AfD-Politiker Frank Magnitz auf den Fenstern des Willy-Brandt-Hauses: „Linksextremismus – wir brechen euer Schweigen“.
Bundeszentrale der Grünen in Berlin
Auch die Bundeszentrale der Grünen in Berlin wurde mit Fotos des von drei Antifanten niedergeschlagenen AfD-Abgeordneten versehen.
Hier wurde ein Büro der Linken "verziert".
Als symbolischer Protest wurde hier ein Büro der Linken mit einem blutigen Handabdruck „verziert“. Außerdem mit einer der zahlreichen vom Verfassungsschutz ignorierten Rechtfertigungen linker Gewalt, gepostet öffentlich per Twitter am 08.01.19 von der Taz-Journalistin Veronika Kracher.
Bremens AfD-Landesvorsitzender Frank Magnitz
Nach dem Anschlag auf den Bremer AfD-Landesvorsitzenden Frank Magnitz am Abend des 07.01.19. Hier die Pressemeldung der AfD Bremen vom gleichen Abend: www.facebook.com/afd.hb/photos/a.169613486531811/1154122924747524/?type=3&theater
Google-Ergebnisse bei der Suche nach 'Identitäre Bewegung' einen Tag danach.
Google-Ergebnisse bei der Suche nach ‚Identitäre Bewegung‘ einen Tag nach der wie gewohnt friedlichen bundesweiten Aktion der IB Deutschland vom 14.01.19: Die Heuchelei stinkt zum Himmel.

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